Speedway-Bundesliga: Brokstedt steht im Finale

Von Peter Fuchs
Speedway-Bundesliga
Seltenes Bild in Wolfslake: Brokstedt liegt vorne

Seltenes Bild in Wolfslake: Brokstedt liegt vorne

Trotz einer Niederlage in Wolfslake behielt Brokstedt die Tabellenführung in der Speedway-Bundesliga und darf das zweite Finale am 3. Oktober ausrichten.

Der MSC Brokstedt hat einen Meilenstein in der Speedway-Bundesliga erreicht. Mit der Tabellenführung nach der Vorrunde der deutschen Eliteliga dürfen sich die «Wikinger» über die Ausrichtung des zweiten Finales am 3. Oktober auf dem Holsteinring freuen. Zwar kassierte Brokstedt im Auswärtsrennen beim ST Wolfslake Falubaz in Brandenburg eine deutliche 37:53-Niederlage, am Ende überwog beim Team um Mannschaftskapitän Tobias Kroner allerdings die Freude über die Tabellenführung: «Wir mussten 28 Punkte zum Erreichen des Finales einfahren. Natürlich hatten wir das Ziel das zweite Finale in Brokstedt auszurichten. Mit 37 Zählern ist dies gelungen – darüber sind wir sehr glücklich.»

Pressesprecher Michael Schubert: «Wir wussten, dass Wolfslake aufrüsten würde und alles daran setzt, um das Finale zu erreichen. Wir wollten allerdings dagegen halten.» Auf Rechenspiele wollten sich die Mannschaftsverantwortlichen dabei nicht einlassen, zumal Teammanagerin Sabrina Harms die Mannschaft kurzfristig umstellen musste: «Matthias Kröger musste aufgrund eines personellen Ausfalls beim Langbahn-WM-Lauf in Eenrum einspringen und konnte nicht für uns starten.» Mit Christian Hefenbrock konnte Brokstedt einen Gastfahrer aus Landshut einsetzen.

Alle Bemühungen auf Wolfslaker Seite halfen nicht. Mit 54 Punkten wäre der Einzug in die Finalläufe noch möglich gewesen, doch das aus Wolfslaker Sicht beschworene Wunder von Wolfslake blieb letztlich aus. Am Ende war es lediglich ein Zähler, der den «Wölfen» fehlte, die mit 177 Zählern punktgleich mit dem AC Landshut die Vorrunde abschließen. Der Deutsche Meister aus Bayern hat im direkten Vergleich mit dem Konkurrenten aus dem Berliner Umland allerdings einen leichten Vorteil und kann wohl für das Finale gegen Brokstedt planen.

Die endgültige Bestätigung des DMSB steht noch aus, doch kann auf Brokstedter Seite bereits fest mit einem zusätzlichen Rennen am 3. Oktober auf dem Holsteinring geplant werden. Der MSC stößt damit das Tor zur Deutschen Meisterschaft ganz weit auf und hofft dabei den Titel nach 1999 endlich wieder nach Schleswig-Holstein zu holen.

Ergebnisse Speedway-Bundesliga Wolfslake/D:

1. ST Wolfslake Falubaz, 53 Punkte
Rafal Okoniewski (PL) 20
Sebastian Ulamek (PL) 15
Tobias Busch (D) 7
René Deddens (D) 11

2. Brokstedt, 37 Punkte
Nicolaj Klindt (DK) 9
Tobias Kroner (D) 9
Mads Korneliussen (DK) 8
Kai Huckenbeck (D) 6
Christian Hefenbrock (D) 5

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