Speedway-EM

Kai Huckenbeck: SEC-Wildcard für Güstrow?

Von Jan Sievers - 20.04.2014 22:16

Kai Huckenbeck empfiehlt sich für die Wildcard beim Speedway-EM-Lauf in Güstrow. Zu Ostern suchte er nicht nach Eiern, sondern nach Gegnern.

Für den Deutschen Speedway-Meister Kai Huckenbeck verlief der Saisonauftakt nach Maß. Nachdem die ersten vier Rennen in Polen erfolgreich absolviert wurden, lief es auch in Deutschland richtig gut.

In Güstrow wurde er beim Osterpokal nach einem brisanten Dreier-Stechen um den Tagessieg Gesamtzweiter. Im ersten Lauf hatte Huckenbeck den Sieg verschenkt, als er nach dem Start bereits 30 Meter zurück lag. «Das hat mich geärgert, denn sonst wäre der Sieg drin gewesen, irgendwas stimmte mit dem Vergaser oder der Zündung nicht», sagte Huckenbeck zu SPEEDWEEK.com. «Die Maschine war erst anfangs der zweiten Runde schnell.»

In Wittstock beim Speedway-Team-Cup lief es am darauffolgenden Tag von Anfang an gut. Lediglich in Tobias Busch fand der Werlter an diesem Tag einen ebenbürtigen Gegner. «Ich bin momentan super drauf», so Huckenbeck weiter. «Ich habe viel Spass beim Fahren und über den Winter viel auf dem Motorrad trainiert. In Wittstock habe ich einen neuen Großewächter-Motor getestet, den mir mein Sponsor LJ Racing zugelegt hat. Der lief richtig gut.»

Zeit zum Ostereiersuchen fand der 21-Jährige in diesem Jahr keine. Nach den beiden Rennen in Deutschland, muss er am Ostermontag erneut am Startband stehen. Beim polnischen Liga-Rennen hat er eine weitere Chance, sich für die EM-Wildcard beim Auftaktlauf in Güstrow im Juli zu empfehlen.

Huckenbeck: «Natürlich würde ich gerne die Wildcard haben, da Güstrow zu meinen Lieblingsbahnen gehört. Wenn ich im Laufe der Saison weiter auf dem Level fahre, habe ich eine Chance.»

An wen die so heiß begehrte EM-Wildcard für das Rennen in Güstrow am 6. Juli mit den Weltmeistern Nicki Pedersen, Tomasz Gollob und Co. gehen wird, steht noch nicht fest. Der MC Güstrow wird sie in Absprache mit EM-Rechteinhaber One Sport vergeben. «Im Moment ist es noch zu früh etwas zu entscheiden, da die Saison noch zu jung ist», verriet Torsten Jürn vom MC Güstrow. «Im Moment scheint kein Weg an Kai Huckenbeck vorbei zu führen.»

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