Speedway-GP: Freie Nummernwahl, Smolinski mit der 84!

Von Ivo Schützbach
Speedway-GP
Längst ein Markenzeichen: Die Nummer 84 von Martin Smolinski

Längst ein Markenzeichen: Die Nummer 84 von Martin Smolinski

Die Startnummer eines Rennfahrers ist Markenzeichen, Wiedererkennung und Marketing-Instrument in einem. 2014 dürfen die Fahrer im Speedway-GP erstmals ihre Nummer selbst wählen.

Traditionell wird im Speedway mit Startnummer 1 bis 16 gefahren. Diese Zeiten sind vorbei. Nachdem Greg Hancock schon vor Jahren beantragt hat, dass er mit Nummer 45 fahren darf, in den USA traditionell die Nummer des Champions, hat auch Deutschlands einziger GP-Fahrer Martin Smolinski mehrfach nachgefragt, ob er die Nummer 84 bekommt.

Wie aus einem internen Brief von WM-Vermarkter IMG hervorgeht, dürfen 2014 alle Fahrer ihre Nummer frei wählen. Beantragen zwei Piloten die gleiche Startnummer, wird sie derjenige bekommen, der auf eine klare Historie verweisen kann – oder, falls keine Historie vorhanden, die WM im Vorjahr besser abschloss.

Es ist davon auszugehen, dass Matej Zagar mit der 55, Smolinski mit der 84 und Hancock mit der 45 antreten wird. Ausgenommen aus der freien Wahl sind die Nummern 1 bis 22. «Hat die lange E-Mail-Schreiberei doch was genutzt, die Fragerei und Erklärungen», sagte Smolinski zu SPEEDWEEK.com. «Die Anfrage erfolgte über das Management von Greg Hancock, ich selbst habe dann auch mehrfach nachgehakt. Für die Selbstvermarktung ist es extrem wichtig, dass ich die Nummer 84 als Markenzeichen habe.» Und fügte schmunzelnd hinzu: «Wenn der Smoli kommt, weht ein frischer Wind.»

In anderen Sportarten ist die Startnummer längst zum Synonym für berühmte Fahrer geworden. Die 46 von Valentino Rossi, die 3 von Max Biaggi, die 33 von Marco Melandri, die 7 von Carlos Checa, die 93 von Marc Márquez, die 27 von Casey Stoner oder die 94 von Ken Roczen. 2014 werden auch in der Formel 1 die Nummern erstmals frei vergeben.

Alle Fahrer, die eine andere als ihre nach dem WM-Ergebnis vergebene Nummer haben wollen, können diese bis zum 29. Januar beantragen.

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