Speedway-GP

Greg Hancocks großes Ziel: Ein Speedway-GP in den USA

Von Ivo Schützbach - 05.11.2015 18:44

Nach 13 Jahren Pause kehrte der Speedway-GP nach Australien zurück, 2016 gastiert er nach neun Jahren wieder in Deutschland. Der dreifache Weltmeister Greg Hancock macht sich weiter für einen Grand Prix in den USA stark.

Übersee sahen wir Grands Prix in Sydney und Melbourne in Australien, dazu mehrere in Auckland/Neuseeland. Es gab vereinzelte Versuche den Speedway-GP in die USA zu bringen, bis heute konnte aber kein Promoter gefunden werden, der das wirtschaftliche Risiko trägt oder sich zumindest daran beteiligt. WM-Vermarkter BSI will einen US-GP nicht alleine stemmen.

Sehr zum Leidwesen von Greg Hancock, der den letzten Grand Prix des Jahres in Melbourne ungeschlagen gewann und hinter Tai Woffinden Vizeweltmeister wurde. Drei Titel hat der Kalifornier zuvor eingefahren, mit 45 Jahren ist sein Karriereende absehbar.

«Ich warte auf einen US-Grand-Prix, seit ich jung bin», unterstreicht Hancock. «Bis heute hat das nicht geklappt, ich hoffe aber wirklich, dass es in nicht allzu ferner Zukunft so weit ist. Für mich wäre es ein Traum, vor meinen Heimfans und meiner Familie zu fahren. Das wäre fantastisch.»

Der erste Speedway-GP in Melbourne kam gut an, nach offiziellen Angaben strömten 26.000 Fans ins Etihad Stadium. «Wenn mehr als 20.000 kommen, werden wir begeistert sein», sagte Geschäftsführer Paul Sergeant vor dem Event.

Hancock glaubt, dass eine solche Erfolgsgeschichte auch andernorts möglich sein kann: «Vielleicht kehren wir eines Tages nach Neuseeland zurück oder fahren sogar in den USA. Wenn einmal im Jahr ein solcher Event stattfindet, dann sparen die Fans ihre Pennys und wollen dabei sein. Das Etihad Stadium hat einen großartigen Job erledigt, ich kenne nicht einen Menschen, der etwas Schlechtes darüber sagen kann. Ich war überrascht, wie viele Leute mich in der Stadt erkannt und angesprochen und mir viel Glück gewünscht haben.»

Traum vom US-Grand-Prix: Greg Hancock läuft die Zeit davon © Pabijan Traum vom US-Grand-Prix: Greg Hancock läuft die Zeit davon

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