AC Landshut: Stephan Katt soll die Jugend erziehen

Von AC Landshut
Speedway Team Cup
Stephan Katt: Mit 38 Kapitän der Young Devils

Stephan Katt: Mit 38 Kapitän der Young Devils

Nicht nur die Bundesliga-Mannschaft ist komplett, auch die Planungen für den Speedway Team Cup sind in Landshut abgeschlossen. Stephan Katt (38) wird die jungen Teufel anführen.

«Es war und ist unser Ziel, unseren C-Fahrern aus dem Bundesligateam sowie weiteren jungen Perspektivfahrern Startmöglichkeiten in Deutschland und vor allem in der Rennweste des ACL zu ermöglichen», verriet Sportleiter Stefan Hofmeister die Hintergründe des weiteren Engagements der Landshuter im Speedway Team Cup. «Natürlich spielt auch die Vereinsbindung von Fahrern eine wichtige Rolle, denn man sieht ja an den Zuschauerzahlen in der Bundesliga, wie entscheidend es ist, eine Identifikation der Zuschauer mit dem Team herbei zu führen.»

Nachdem die Teammanager Johannes Gradl und Klaus Zwerschina ihre Bereitschaft erklärt hatten, für eine weitere Saison zur Verfügung zu stehen, waren die Verhandlungen mit den Fahrern schnell unter Dach und Fach. Wie schon in der abgelaufenen Saison werden die Young Devils vom Deutschen Langbahn-Meister Stephan Katt als Kapitän angeführt. Er soll den jungen Fahrern mit Tipps und Know-how zur Seite stehen und selbst noch eifrig Punkte zum Rennergebnis beisteuern.

«Das letzte Jahr im STC hat mir tierisch Spaß gemacht, die Zusammenarbeit im Team war einfach super. Nachdem mir Landshut neben dem STC auch eine C-Position in der Bundesliga angeboten hat, musste ich nicht lange überlegen», so der «Catman».

Als zweiter Fahrer steht der Unglücksrabe aus diesem Jahr, Sando Wassermann, wieder Gewehr bei Fuß. Er will sich nach seinem überstandenen Oberschenkelbruch über den Team-Cup und die Bundesliga wieder an seine vergangene Form herankämpfen.

«Leider war 2017 nicht mein Jahr, sonst hätten wir im Team-Cup auch besser abgeschnitten. Aber das ist Vergangenheit und es gilt, wieder voll durchzustarten. Der ACL, meine Fahrerkollegen und auch die Fans waren in meiner Zwangspause immer an meiner Seite und haben mich unterstützt, das will ich mit Leistung zurückzahlen», so der 19-Jährige.

Von der 250-ccm-Position wird Jonas Wilke auf die 500er umsteigen und somit den dritten festen Startplatz belegen. «Jonas hat im vergangenen Jahr bewiesen, dass er zu den Spitzenfahrern in der 25er-Klasse gehört. Manchmal hatte man schon den Eindruck, dass er nach mehr Motorleistung verlangt. Er hat das Talent, den Mut und das Zutrauen, den Sprung in die Halbliterklasse problemlos bewerkstelligen zu können. Wir freuen uns, dass wir ihn auf diesem Weg unterstützen können», lobte Teamchef Gradl den jungen Augsburger.

Neu im Team der jungen Teufel ist Maxi Troidl, der den 250-ccm-Platz von Wilke übernimmt. Teamchef Zwerschina zu seiner Verpflichtung: «Wir beobachten Maxi schon seit geraumer Zeit mit seinen Leistungen im ADAC Bayerncup und auch bei den Trainings des ADAC Juniorkaders bei uns in Landshut. Nicht nur seine sportlichen Erfolge auf der Bahn, sondern auch das Drumherum passen. Wir sind zuversichtlich, dass er sich schnellstens ins Team integrieren und ein wichtiger Bestandteil wird.»

Die Saison 2017 konnte Landshut, gebeutelt von Verletzungspech und Formschwankungen, nur mit Platz 8 unter 10 Mannschaften beenden. Das entsprach nicht den Erwartungen, die man sich vor der Saison gesetzt hatte. Für 2018 will man kein Ziel ausgeben, da es gilt, Troidl und Wilke an neue Herausforderungen heranzuführen. Die beiden Teammanager werden erneut versuchen, eine Atmosphäre zu schaffen, die von gegenseitigem Ansporn und fairem Umgang geprägt ist.

«Für uns ist es wichtig, dass jeder Fahrer an jedem Renntag möglichst nah an sein Leistungsvermögen herankommt, dann ergeben sich die positiven Ergebnisse von selber», erklärte Zwerschina. «Wir wollen für 2018 keine Reservefahrer unter Vertrag nehmen, obwohl es da auch Möglichkeiten gegeben hätte. Das Ziel muss sein, den Jungs Renneinsätze zu geben und sie nicht im Wartestand versauern zu lassen. Damit ist niemandem geholfen, dem Fahrer schon gleich gar nicht.»

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