Thomas Gradinger: «Knapp am Podium vorbeigeschrammt»

Von Andreas Gemeinhardt
Supersport-WM
Thomas Gradinger verbesserte sich auf den sechsten Platz der WM

Thomas Gradinger verbesserte sich auf den sechsten Platz der WM

Thomas Gradinger eroberte sich in Aragon als erster Österreicher eine Pole-Position in der Supersport-WM. Im Rennen landete er auf dem vierten Platz und rückte damit auf den sechsten Gesamtrang nach vorn.

Beim dritten Saisonlauf der Supersport-WM in Aragon stand am Sonntag mit Thomas Gradinger (Kallio Racing Yamaha) erstmals ein Österreicher von Pole-Position. Mit 0,119 Sekunden Vorsprung auf seine Yamaha-Markenkollegen Federico Caricasulo und Randy Krummenacher, die für das Team Bardahl Evan Bros antreten, sicherte sich Gradinger den ersten Startplatz.

Im Rennen verfolgte Gradinger zunächst Caricasulo, nach neun Runden übernahm der 22-jährige Oberösterreicher die Führung. Nach einem Fahrfehler eingangs der Zielgeraden fiel Gradinger auf den vierten Platz zurück und musste sich am Ende trotz seiner beeindruckenden Vorstellung Krummenacher, De Rosa und Caricasulo geschlagen geben.

«Auf der einen Seite freue ich mich natürlich sehr, wie dieses Rennwochenende gelaufen ist», erklärte Gradinger gegenüber SPEEDWEEK.com. «Ich hatte zu ersten Mal realistische Chancen, aus eigener Kraft auf das Podium zu fahren. Letztendlich konnte ich sogar um den Sieg kämpfen. Andererseits pisst es mich doch ein bisschen an, dass ich aufgrund der fehlenden Erfahrung mit rutschenden Reifen auf dem vierten Platz angekommen bin.»

«Zu Beginn konnte ich Federico Caricasulo ohne Probleme folgen. Als Krummi dann immer näher kam, versuchte ich schneller zu fahren, aber nachdem ich die Führung übernommen hatte, lief es nicht mehr so rund und mir unterliefen einige Fehler. Einmal bin ich in der Zielkurve fast stehen geblieben, anschließend bin ich bis auf die vierte Position zurückgefallen. Danach habe ich alles gegeben, um den Rückstand wieder aufzuholen.»

«Die Gripprobleme am Schluss des Rennens hatten alle. Was mir fehlt, ist die Erfahrung mit nachlassenden Reifen immer noch schnell zu fahren. Konditionell kann ich voll mithalten, ich brauche einfach noch ein wenig mehr Routine. Nun freue ich mich sehr auf das nächste Rennen in Assen. Obwohl ich mich auf dem TT-Circuit van Drenthe meist etwas schwerer tue, möchte ich nächste Woche unbedingt auf einem Podiumsplatz landen.»

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