Chris Stange: «Unglaublich, wie viel Pech wir haben!»

Von Andreas Gemeinhardt
Supersport-WM
Christian Stange fehlte auch in Jerez das nötige Glück

Christian Stange fehlte auch in Jerez das nötige Glück

In der Saison 2018 eroberte sich Christian Stange (Gemar Lorini Honda) dreimal Supersport-WM-Punkte, in diesem Jahr steht er auch nach dem sechsten Rennen in Jerez de La Frontera noch immer ohne Zähler da.

 Vor vier Wochen fand das Supersport-WM-Rennen in Imola ohne Christian Stange statt, nach dem der einzige deutsche Fixstarter im Training und der Superpole-Session gleich viermal (!) gestürzt war. Nach dieser Enttäuschung wollte der 21-jährige Heidenauer beim sechsten Saisonevent in Jerez de la Frontera unter allen Umständen für ein Erfolgserlebnis sorgen, denn 2018 holte er dreimal Supersport-WM-Punkte, in diesem Jahr steht er immer noch ohne Zähler da.

Im freien Training wurde der Gemar Lorini Honda-Pilot zum wiederholten Mal von technischen Problemen eingebremst und musste sich mit dem 21. Startplatz zufrieden geben. Im Rennen lag Stange auf Top-15-Kurs, doch am Ende verpasste er als Sechszehnter erneut die Punkteränge.

«Letztendlich war es mein eigener Fehler, dass es mit den Punkten nicht geklappt hat», gab Stange anschließend gegenüber SPEEDWEEK.com zu. «In der vorletzten Runde bin ich nach einem Highsider fast gestürzt und dadurch noch auf den 16. Platz zurückgefallen. Unser Problem war, dass wir im freien Training wieder einmal technische Schwierigkeiten hatten und nur sehr wenig zum Fahren gekommen sind. Diese wichtige Zeit, die wir dadurch verloren, hat uns dann bei der Vorbereitung auf das Rennen gefehlt.»

«Mein Reifen war am Ende des Rennes völlig hinüber, auf der rechten Seite fehlte eine Menge Gummi. Ich hatte zwei Sekunden Vorsprung auf Rob Hartog, doch beim Beschleunigen auf die Gegengerade hatte ich den Highsider und Hartog überholte mich. Ich konnte zwar noch einmal kontern, aber am Schluss hatte er die bessere Linie. Bei dem Duell kam es sogar in der vorletzten Kurve zu einer Berührung.»

«Eigentlich ist es unglaublich, wieviel Pech wir haben», klagte der Sachse. «Nach den Stürzen in Imola musste mein Team das Motorrad erst einmal wieder aufbauen, aber hier in Jerez habe ich mich das erste Mal auf der Honda wohl gefühlt. Das erste freie Training lief auch ganz gut, im zweiten gab es ein paar kleinere Probleme, im dritten freien Training sprang aber dann das Motorrad einfach nicht mehr an. Anschließen wurde alles Sensoren getauscht, möglicherweise war aber auch eine defekte Benzinpumpe die Ursache. Irgendwie werden wir vom Pech verfolgt.»

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