Supersport-WM

Randy Krummenacher (Yamaha): «Es ist unerträglich»

Von Ivo Schützbach - 07.09.2019 14:42

Obwohl sich Supersport-WM-Leader Randy Krummenacher (Bardahl Evan Bros Yamaha) bei seinem Sturz am Freitag die große Zehe des linken Fußes brach, preschte er in Portimao auf Startplatz 2.

Wenige Minuten vor Ende des ersten freien Trainings am Freitag stürzte Randy Krummenacher in Portimao. «Das war eine Premiere, ich hatte noch nie einen Highsider mit der Supersport-Maschine», bemerkte der Schweizer. «Das war ganz seltsam. Normal hält der Reifen immer und gibt dir genügend Vorwarnung. Leider kam später heraus, dass am Donnerstag das Federbein revidiert und die Innereien ausgewechselt wurden. Es war auch alles okay. Durchs Fahren gab es einen minimalen Schaden im Federbein und die Dämpfung wurde immer weniger. Als ich stürzte, war die Federung hinten viel zu weich. Ich bin normal nicht der, der so einen Abflug macht. Das war die Ursache für den Sturz.»

Krummi brach sich im linken Fuß die große Zehe. «Das Problem ist, dass ich mit dem Fuß schalte», erzählte das Yamaha-Ass SPEEDWEEK.com. «Das ist nur eine Zehe, normal juckt mich das nicht, ich bin schon mit ganz anderen gebrochenen Knochen gefahren. Ich habe jetzt aber einen dauernden Schmerz, wie wenn mir einer mit dem Messer reinsticht. Immer wenn ich schalte, ist es unerträglich. Dann muss ich mich mehr konzentrieren, und kann nicht so fahren wie normal.»

Trotz Schmerzen fuhr Krummenacher FP2 und FP3 und qualifizierte sich in der Superpole ohne Schmerzmittel (!) für den zweiten Startplatz. Das Rennen am Sonntag (Start 13.15 Uhr MESZ) wird der WM-Führende so aber kaum durchstehen.

«Ich wollte den Fuß schon für die Superpole taub spritzen lassen», verriet Krummi. «Aber die Ärzte wollten nicht, weil das Risiko zu hoch sei, weil ich mit dem Fuß schalte. Jetzt habe ich sie aber überredet, lasse mir den Fuß am Nachmittag betäuben und mache Trockenübungen in der Box. Wenn ich mich gut fühle, dann wird am Sonntag betäubt. Sie würden mir starke Schmerzmittel geben, die tun mir aber nicht gut, weil sie müde machen. Deswegen geht das nicht. Wir sind stark, ich sehe für das Rennen kein Problem. Ich kann sicher um den Sieg kämpfen.»

Nach 8 von 12 Rennen führt Krummenacher die Weltmeisterschaft mit 15 Punkten Vorsprung auf seinen Evan-Bros-Teamkollegen Federico Caricasulo an, Jules Cluzel (GMT94 Yamaha) als Dritter liegt bereits 41 Punkte zurück.

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