Portimao: Cluzel siegt, Sofuoglu ist Weltmeister

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Kenan Sofuoglu ist am Ziel: Zum dritten Mal Weltmeister!

Kenan Sofuoglu ist am Ziel: Zum dritten Mal Weltmeister!

Cluzel tat mit dem Sieg was er konnte, um die Titelentscheidung bis zum Saisonfinale in Magny-Cours zu vertagen. Doch Rang 2 reichte Sofuoglu zu seinem dritten WM-Titel.

Pole-Setter Broc Parkes (AUS/Honda) kam als Führender aus der ersten Runde, in seinem Schlepptau hatte der Ten Kate-Pilot Sam Lowes (GB/Honda), Fabien Foret (F/Kawasaki) und Jules Cluzel (F/Honda). Kenan Sofuoglu (TR/Kawasaki) kam nur als Siebter aus der ersten Runde, doch schnell arbeitete sich der Türke auf Platz 5 nach vorne.

Zur Erinnerung: Bei einem Sieg von Cluzel würde ein vierter Rang reichen, damit Sofuoglu vorzeitig Weltmeister würde.

Während sich Parkes und Lowes mit Positionkämpfen gegenseitig im Weg standen, machte Sofuoglu mit der schnellsten Rennrunde massiv Boden gut und übernahm in Runde 5 die Führung.

Parkes folgte dem WM-Leader wie ein Schatten. Während Lowes der Pace der Spitze nicht folgen kann und auf Rang 6 zurückfällt, kämpfte sich Cluzel auf Platz 3 nach vorne. Auch Foret bleibt als Vierter in Schlagdistanz.

Nach 10 von 20 Runden hat sich Sofuoglu um 0,8 sec abgesetzt. Dahinter raufen Cluzel, Parkes und Foret um die Plätze. Sheridan Morais (Kawasaki) hat als Fünfter bereits 3 sec Rückstand, dann Lowes. Dan Linfott (GB/Kawasaki), Alex Baldolini (I/Triumph), Ronan Quarmby (RSA/Honda), Florian Marino (F/Kawasaki) komplettieren die Top-10.

Fünf Runden vor Schluss schieben sich die Top-4 wieder dichter zusammen. Cluzel führt vor Parkes und Foret. Sofuoglu nur noch Vierter, doch der Türke sprach im Vorfeld davon, keine unnötigen Risiken eingehen zu wollen.

Bis zur letzten Runde wechseln sich Parkes, Foret und Cluzel mehrfach an der Spitze ab. Cluzel fährt den Sieg ein, doch mit dem zweiten Rang sichert sich Kenan Sofuoglu den dritten WM-Titel in der Supersport-Klasse! Altmeister Fabien Foret steigt als Dritter aufs Podest.

Die weiteren Positionen: Parkes, Lowes, Morais, Linfott, Baldolini, Quarmby, Scholtz, Roccoli, Leonov, Antonelli, Metcher, Talmasci.

Der Österreicher Yves Polzer gab das Rennen nach 16 Runden auf.

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