Andrea Antonelli: Sein Tod sorgt für Diskussionen

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Soll bei solchen Bedingungen Rennen gefahren werden?

Soll bei solchen Bedingungen Rennen gefahren werden?

Der in Moskau im Rennen der Supersport-WM tödlich verunglückte Andrea Antonelli wurde heute beerdigt. Hinter den Kulissen rumort es gewaltig.

Verschiedene Fahrer haben sich nach dem tragischen Ereignis in Russland über soziale Netzwerke negativ über die Organisatoren geäussert. Im Kern ging es darum, dass die Wetterverhältnisse ganz offensichtlich keinen Rennstart erlaubt haben, die Rennleitung dies aber ignorierte. Mit diesem Vorwurf konfrontierte die italienischen Sportzeitung Gazetta dello Sport Dorna-Manager Javier Alonso.

Einer der Kritiker war BMW-Star Marco Melandri. Kurios: Der Italiener gewann das Superbike-Rennen souverän und profitierte sogar von den massiven Regengüssen. «In nur sechs Runden hat er auf seinen Teamkollegen neun Sekunden herausgefahren. Er kann mir also nicht erzählen, er konnte sein Bike nicht kontrollieren», ärgert sich Alonso über Melandris Äusserungen.

«Ich habe keine Ahnung was in seinem Kopf vorgeht», meinte der Spanier weiter. «Wir akzeptieren konstruktive Kritik, aber kein sinnloses Gerede. Er kam nie zu uns, um über Sicherheit zu sprechen. Der einzige der das tat, war Carlos Checa.»

Feststeht auch: Alle Piloten der Supersport-WM fuhren auf der gefluteten Piste zu ihrem Startplatz und anschliessend die Aufwärmrunde. Niemand äusserte offiziell Sicherheitsbedenken. Viele Rennfahrer haben offenbar einen geringen Selbsterhaltungstrieb.

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