Supersport-WM

Kenan Sofuoglu (Kawasaki): «Wir sind bereit!»

Von - 29.01.2015 10:25

Wie schon in den vergangenen Jahren zählt Kenan Sofuoglu auch 2015 zum innersten Kreis der WM-Anwärter. Nach dem Test in Jerez sieht sich der Kawasaki-Pilot selbst auch ganz vorne.

Drei Weltmeisterschaften hat Kenan Sofuoglu bereits in der Supersport-WM gewonnen, gerne würde der 30-Jährige eine vierte Trophäe in sein gut gefülltes Regal stellen. Doch die beiden vergangenen Saisons musste sich der Kawasaki-Pilot hinter Sam Lowes (Yamaha/2013) und Michael van der Mark (Honda/2014) einreihen. 2014 war sogar Sofuoglus schlechtestes Jahr in der Supersport-WM – nur WM-Achter!

Durch den Wechsel von Kawasakis Werksauftritt in der Supersport-Kategorie zu Puccetti Racing sieht sich Sofuoglu nun wieder auf der Überholspur – vor allem nach den Testfahrten in Jerez am Anfang dieser Woche. «Von allen Tests war das unser produktivster, besonders der letzte Tag», strahlt der Kawasaki-Pilot. «Wir haben zuerst mit der Fahrwerksabstimmung begonnen aber am letzten Vormittag haben wir uns mit der Gabel und komplett anderen Einstellungen der Elektronik beschäftigt – und da haben wir uns unglaublich verbessert. Mit unserer Basis-Abstimmung sind wir jetzt wirklich sehr zufrieden.»

Mehr noch: Aus den verschiedenen von Kawasaki gelieferten Motor-Varianten, hat sich der Puccetti-Pilot für eine entschieden. Die Ergebnisse vom Jerez-Test auf der Stoppuhr beflügeln Sofuoglu. «Auf einer einzelnen Runde sind wir schon sehr schnell, aber noch beeindruckender war unser Speed im Renntrimm», grinst der gläubige Moslem. «Wenn man das mit dem Rennen der vergangenen Saison vergleicht, waren wir deutlich schneller als alle anderen. Es sieht so aus, als würden wir uns in die richtige Richtung orientieren. Jetzt kann ich behaupten: Wir sind bereit für Phillip Island!»

Das Rennen in Jerez 2014 gewann übrigens Michael van der Mark (Honda), der damit seinen Weltmeistertitel zementierte. Sofuoglu wiederum kam nach Start aus der Boxengasse zwar nur als 13. ins Ziel, fuhr in 1.44,849 min aber die schnellste Rennrunde und knackte als einziger die 1.45er Marke.

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