Prominente Leseempfehlung zum Jubiläum des Circuito de Jerez
Die weltberühmte Rennstrecke von Jerez feiert diesen Dezember ihr 40-jähriges Bestehen. Gewürdigt wird der Kurs in Andalusien von einem bemerkenswerten Bildband – unterstützt von Spaniens GP-Elite.
Am 8. Dezember 1985 begann mit dem ersten offiziellen Rennen die außergewöhnliche Geschichte des Circuito de Jerez. Dass die Premiere auf der Asphaltbahn von einem Lauf zur spanischen Tourenwagenmeisterschaft markiert wurde, schadet der historischen Tragweite nicht. Denn auch die Vierradwelt liebte und liebt den Kurs – auch wenn der letzte Lauf zur Formel 1 bereits vor fast 30 Jahren über die Bühne ging. Auch das konnte nichts daran ändern, dass die bis heute schnellste jemals in Jerez gefahrene Runde an einen F1-Piloten ging. Michael Schumacher umrundete den Kurs 2004 bei einem Ferrari-Test in 1:15,560 min.
Da die großen Meilensteine der Rennpiste aber überwiegend von den Akteuren der Motorrad-Weltmeisterschaft gesetzt wurden, trägt der anlässlich des Streckenjubiläums erschienene Bildband den eindeutig zweideutigen Titel «Circuito de Jerez, 40 años cabalgando». Der Titel des fast vier Kilogramm schweren Werkes schafft Aufklärung – zwei weiße Andalusier-Pferde und damit die Wahrzeichen der Provinz Cádiz zieren das Werk mit 540 Fotos und über 300 Textseiten. Realisiert wurde das Sammlerstück vom Autoren-Trio Jesús Benítez, Álvaro Rivero und Raúl Zarzuela.
Bei einer eigens angesetzten Pressevorstellung des Werks an der Rennstrecke waren neben den Machern, Streckenmanagement und lokaler Politprominenz auch die inhaltlichen Helden des Buches vertreten. Moto3-Weltmeister Jose Antonio Rueda und Moto2-Ass Daniel Munoz waren bei der Präsentation zur Stelle.
Die gesamte spanische Motorrad-Prominenz ließ sich nicht lange bitten, um für das große Jerez-Buch Werbung zu machen. Marc Márquez posierte damit, ebenso wie Teaminhaber und Multi-Weltmeister Jorge Martínez und Hall-of-Fame-Pilot Dani Pedrosa. Der KTM-Testpilot und «Aspar» besitzen im Gegensatz zu Marquez in Jerez übrigens auch eine eigene Kurve (6 und 8). Wie eng Jerez mit der MotoGP verbunden ist, das belegt am besten Kurve 7, die nach MotoGP-Mastermind und Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta benannt ist.
Neben der kompletten Geschichte seit der Projektierung der Rennpiste mit allen Abschnitten und Disziplinen ist die mittlerweile nach Jorge Lorenzo benannte legendäre Zielkurve prominent in Bild und Wort eingefangen. Die fulminant dokumentierte Brachial-Attacke von Valentino Rossi gegen Sete Gibernau im Finale des Spanien-GP vor zwanzig Jahren alleine dürfte allen Rennsportfans die Ausgabe von fairen 40 Euro wert sein Erhältlich ist das allerdings nur in spanischer Sprache erschienene Jubiläumsbuch auch über die Webseite des Circuito de Jerez.
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