Großenhain: Mit Topspeed auf dem Flugplatz

Von Andreas Gemeinhardt
Supermoto-DM
Lukas Höllbacher vor Markus Class

Lukas Höllbacher vor Markus Class

Vom 20. bis 21. Juni 2015 steht die dritte Saisonrunde der Internationale Deutschen SuperMoto-Meisterschaft im sächsischen Großenhain auf dem Programm.

Der schnelle Flugplatzkurs gehört zu den Klassikern im Kalender der SuperMoto IDM. Die Besucher erwartet neben den Rennen der Top-Klasse S1 auch Läufe der Nationalen DM, des Pokals, der ADAC Trophy und einer regionalen Einsteigerklasse. Insgesamt stehen zehn Rennläufe auf dem Programm.

Neu in der Saison 2015 ist die Aufteilung der Klassen sein. Hier wird es keine Unterteilung mehr nach Hubraum der Motorräder geben, sondern nur noch nach Leistungsstärke der Fahrer. Somit werden noch spannendere Rennen und knappere Entscheidungen erwartet. Dazu wird auch die neu gestaltete Strecke in Großenhain beitragen. Denn am Ende Startgerade wurde ein ganz neuer Off-Road Part gestaltet, gespickt mit modernen Elementen wie einer Wave-Sektion.

Im Mittelpunkt steht die Kategorie S1 International. Hier gingen die bisherigen Laufsiege an die Zweitakt-Husqvarnas von Markus Class (D) und Lukas Höllbacher (A). Gewann beim Auftakt noch der Deutsche beide Rennen, drehte in St.Wendel sein Teamkollege den Spies um. Da Class im Saarland gleich zweimal Bodenkontakt hatte, geht Höllbacher alleine mit der Red-Plate des Meisterschafts-Führenden in Großenhain an den Start.

Punktgleich mit Class ist Andre Plogmann (Suzuki/D), der bisher schon drei Podestplätze einheimsen konnte. Markus Volz (Husqvarna) Dritter bei seinem Heimrennen in St.Wendel, hat bereits einigen Rückstand auf das Spitzentrio. Ebenso auch der DM-Rückkehrer Petr Vorlicek (Suzuki/CZ), der beim letzten Rennen nach einem spektakulären Sturz viele Plätze einbüßte.

Sehenswert sind aber auch die Kämpfe im Mittelfeld, denn hier sind die Abstände nur minimal. So brausten beim Lauf in St. Wendel ab Platz sechs Dirk Spaniol (Suzuki), Steffen Albrecht (Husqvarna), Michael Herrmann, Jan Deitenbach (beide Suzuki), Steffen Schmid und Philipp Prestel (beide KTM) in gerade einmal 3,5 Sekunden über die Ziellinie.

Erstmals ist die nationale DM im Programm. Hier werden die Karten ganz neu gemischt. Junge Aufsteiger aus den Nachwuchsklassen treffen auf routinierte Privatfahrer, eine interessante Mischung. Dazu kommen einige Umsteiger aus dem Moto-Cross. Die Rennen werden zusammen mit dem Pokal bestritten, so dass sich die Fahrer am Samstag erst einmal in zwei Halbfinals für das Finale am Sonntag qualifizieren müssen.

Komplettiert wird das umfangreiche Programm mit Rennen der Amateur-Trophy und der regionalen Einsteiger. Am Samstag, 20. Juni, beginnt ab 9.20 Uhr das Training. Ab 15.45 Uhr stehen dann die Qualifikationstrainings der S-Klasse und die ersten Rennen auf dem Programm. Am Sonntag, 21. Juni, starten ab 11.00 Uhr die ersten Rennen der nationalen Klasse. Ab 13.30 Uhr geht es dann in den ersten Lauf der S-Klasse. Weitere Informationen unter www.supermotoidm.de.

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