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Ana Carrasco (Kawasaki): Erst Podium, dann Strafe

Von Tim Althof
Ana Carrasco kam in der Supersport-WM 300 2019 etwas zu spät in Schwung

Ana Carrasco kam in der Supersport-WM 300 2019 etwas zu spät in Schwung

Weltmeisterin Ana Carrasco fuhr in Portimão mit ihrer Kawasaki Ninja 400 vom Team Provec auf das Podium der Supersport-WM 300. Die Titelverteidigung ist nur noch rechnerisch möglich.

In der Superpole am Samstag erzielte Titelverteidigerin Ana Carrasco in Portimão die viertschnellste Zeit in der Supersport-WM 300 und hätte hinter WM-Leader Manuel Gonzalez (Kawasaki), Victor Steeman (KTM) und Galang Hendra Pratama (Yamaha) aus der zweiten Startreihe losfahren müssen. Da Pratama von der Rennleitung eine Strafe aufgebrummt bekam, wegen gefährlichen Fahrens im letzten Rennen vor der Sommerpause in Donington Park, rückte die flotte Spanierin in die erste Reihe auf.

Doch auch die 22-Jährige kam nicht ohne eine Rüge der Rennleitung davon – wegen Verletzung von Artikel 1.18.1.11 des sportlichen Reglements bekam die Weltmeisterin eine Strafe von 200 Euro aufgebrummt. Der Paragraph besagt, dass eine Minute vor Beginn der Aufwärmrunde die Reifenwärmer abgenommen, der Motorradständer entfernt und das Teampersonal aus der Startaufstellung verschwunden sein muss.

Ihr Rennen wurde davon nicht beeinflusst, die Kawasaki-Pilotin hatte auch so stark mit ihrer Ninja 400 zu kämpfen: «Vom Start weg hatte ich Probleme mit der Front meines Motorrads und ich hatte keine Chance, an Gonzales und Deroue dranzubleiben. Das war schade, denn ich hätte gerne mit ihnen um den Sieg gekämpft», bedauerte Carrasco.

«Trotz der Probleme auf dem Podium zu landen, ist aber nicht schlecht für uns. Das Team und Kawasaki haben hart gearbeitet, denn obwohl wir ein schwieriges Wochenende erlebten, haben wir am Ende ein gutes Ergebnis geholt. Wir werden uns jetzt auf das kommende Rennen in Magny Cours konzentrieren und dort versuchen, um den Sieg zu kämpfen», betonte die kampfstarke Spanierin.

In der Weltmeisterschaft belegt Carrasco nach dem Rennen auf dem «Autódromo Internacional do Algarve» in Portimão mit einem Rückstand von 47 Punkten auf WM-Leader Gonzales den dritten Platz. Bei noch 50 zu vergebenen Punkten ist eine Titelverteidigung nur noch theoretisch möglich. Da auch der Portugal-Sieger, Scott Deroue, neun Punkte vor ihr liegt, sind es nur noch Kawasaki-Fahrer, die Weltmeister werden können.


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