Als Zweiter hinter Tagessieger Julien Lebeau (FRA) sicherte sich der Baske Iker Larranaga den ADAC Supercross-Titel 2017/18. Für Paul Haberland (KTM) gab es kein Happy End.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Etwas traurig blickte Julien Lebeau (Kawasaki) trotz seines ungefährdeten Tagessieges in der SX2-Klasse drein. Denn auch am zweiten Abend war der Schützling von Harald Pfeil der dominierende Mann und war sowohl im Qualifikationsrennen als auch im späten SX2-Finale unantastbar. Doch den Sieg von Iker Larrange in der ADAC Supercross Cup-Wertung konnte der Franzose nicht mehr verhindern – abgezockt fuhr der Baske trotz durchwachsenem Start ins Finale noch auf Rang 2 vor.
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Das Finale begann mit einem Paukenschlag, in der Startkurve erwischte es die Mitfavoriten Dylan Walsh und Adrien Malaval, die nach Sturz beide das Rennen über 15 Runden von den letzten Plätzen aufnahmen. Lebeau gewann den Holeshot, während Larranaga nur auf Rang 5 aus der Startrunde kam. Doch dann legte der spanische Husqvarna-Pilot den Turbo ein, kassierte im entscheidenden und harten Duell den Engländer Gradie Featherstone im Kampf um Rang 2. Während Featherstone kurz darauf unter Druck stürzte und Rang 3 wegwarf, war das schnelle Duo Walsh und Malaval bereits auf den Rängen 3 und 4 angekommen. Kurz vor Ultimo riskierte der Franzose ein cleveres Überholmanöver und quetschte sich am Kiwi noch vorbei auf Rang 3.
Der neue SX-Champion Iker Larranaga gewann nach 2015 seinen zweiten deutschen Supercross-Titel und hatte auf dem Podium Zeit für ein Lob an seinen ärgsten Kontrahenten. "Es war ein kompliziertes Rennen, denn Julien war einfach etwas schneller als ich. Ich wollte am Ende keinen Fehler machen und den Titel absichern. Es war mir eine Freude hier in Deutschland zu fahren, ich danke allen, die mir dabei geholfen haben!"
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Hochspannung verspricht noch der heutige Kampf um den Titel "Prinz von Dortmund", denn Lebeau und Larranaga trennen in der Prinzenwertung nur wenige Punkte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Aus deutscher Sicht gab es wenig Positives zu vermelden. Der Thüringer Paul Haberland hatte im Finale erneut keinen guten Start, zu allem Überfluss riss zur Rennhälfte die Kette an seiner KTM und der Arbeitstag war beendet. Auch für Nico Koch, Marco Fleissig und Luca Pepe Menger gab es keinen Grund zur Freude, das deutsche Trio scheiterte im Hoffnungslauf.
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