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AMA-Skandal: Wurde Anderson zu Unrecht bestraft?

WM-Leader Jason Anderson (Husqvarna) verlor den möglichen Sieg von Minneapolis durch eine Entscheidung der AMA am grünen Tisch, die weiterhin für Diskussionen sorgt. Hat sich Anderson einen Vorteil verschafft?

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Den möglichen Sieg beim 'triple crown' Event von Minneapolis verlor WM-Leader Jason Anderson (Husqvarna) am grünen Tisch durch eine Strafversetzung im zweiten Rennen um eine Platzierung. Mit einem 2-5-1-Ergebnis hätte Anderson wie Tomac (1-4-3) 8 Punkte erreicht und wäre wegen des besseren letzten Rennens zum Sieger erklärt worden. Nach der Strafversetzung hatte Anderson aber mit seinem 2-6-1-Ergebnis 9 Punkte und stand damit auf dem zweiten Podestplatz.

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Was genau war geschehen? Im zweiten Finallauf musste sich Anderson durch das Feld nach vorn arbeiten und erreichte Spitzenreiter Justin Brayton. Im Duell um den Laufsieg touchierte Anderson das Hinterrad von Brayton, strauchelte und kam quer zur Fahrtrichtung am Streckenrand zum Stehen. Anderson verließ die Strecke, fuhr einige Meter neben der Rhythmussektion her und ordnete sich am Ende der Passage wieder auf Rang 6 ein. Danach überholte er Blake Baggett, kam auf Platz 5 ins Ziel und wurde auf Platz 6 strafversetzt.

Anderson sah sich zu Unrecht bestraft und machte in der Pressekonferenz seinem Ärger Luft: "Im Reglement steht ganz klar, dass sich ein Fahrer, der von der Strecke abkommt, keinen Vorteil verschaffen darf. Ich habe nicht nur keinen Vorteil gehabt, sondern sogar 5 Positionen verloren. Und ich bin an dem nächsten sicheren Streckenabschnitt wieder zurück auf den Kurs gefahren. Das ist meine Meinung zum Thema."

Die AMA sieht das anders: Es ginge nicht allein darum, ob ein Fahrer eine Position gewinne oder nicht, sondern ob er sich einen Zeitvorteil verschaffe, erklärte Mike Pelletier von der AMA. Der Weg neben der Strecke sei nun einmal leichter als der über die Hügel der Rhythmussektion und deshalb bleibe die AMA ihrer Entscheidung.

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