Cooper Webb (KTM) siegt in Atlanta, Ken Roczen auf P4

Von Thoralf Abgarjan
Supercross-WM
Cooper Webb siegte auch in Atlanta

Cooper Webb siegte auch in Atlanta

Mit seinem 5. Sieg in der laufenden Supercross-WM setzt sich Red Bull KTM Werksfahrer Cooper Webb allmählich an der Spitze ab. Blake Baggett und Marvin Musquin sorgten für einen totalen KTM-Triumph.

9. Lauf zur Supercross-WM im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta: Mit seinem 5. Sieg in der laufenden Supercross-WM setzte sich WM-Leader Cooper Webb (Red Bull KTM) an der Spitze weiter ab und führt nun in der Supercross-WM mit 13 Punkten Vorsprung vor Ken Roczen (Honda).

Ken Roczen hing fest
Roczen verfehlte das Podium in Atlanta erneut. Der Thüringer startete gut ins Finale, verlor aber bereits im Getümmel der ersten Runde mehrere Plätze. Auf der extrem zerfahrenen Strecke wurden Überholmanöver zunehmend schwieriger und so kam Roczen nicht an Aaron Plessinger auf Rang 4 vorbei. Als Plessinger nach 2/3 der Renndistanz in der Sandsektion stürzte, erbte der deutsche HRC-Pilot kampflos P4. Doch zu diesem Zeitpunkt war das KTM-Spitzentrio mit Webb, Baggett und Musquin bereits auf und davon. Roczen befindet sich nun in der kritischen Phase der Saison, denn er muss ab dem nächsten Rennen in Daytona seinen Rückstand zu Webb verkürzen, um seine Titelchancen nicht zu verlieren.

Webb mit Start-Ziel-Sieg
WM-Leader Webb kontrollierte das Rennen von der Spitze aus, während Musquin und Baggett dahinter mehrfach die Positionen tauschten. Baggett nutzte einem Fehler Musquins in der Sandsektion und sah das Ziel auf Rang 2.

Tomac kämpfte mit Problemen
Auch Eli Tomac (Kawasaki) steckte in Atlanta in Problemen. Er kam schlecht vom Start weg und musste sich von P13 aus nach vorn arbeiten. Der Kawasaki-Werksfahrer schaffte es immerhin bis auf Rang 6, hat aber zwischenzeitlich bereits einen Rückstand von 22 Punkten zur Spitze.

Webb setzt sich an der WM-Spitze ab
An der WM-Spitze setzt sich nun Cooper Webb allmählich ab. Roczen, Musquin und Tomac liegen weiterhin eng beieinander und sind nur 9 Punkte voneinander getrennt.

Alle Einzelheiten vom 450SX-Finale in Atlanta erfahren Sie im nachfolgenden Renn-Stenogramm:

Start:
Cooper Webb gewinnt den 'holeshot' knapp vor Ken Roczen und Marvin Musquin. Eli Tomac rangiert nur auf P13.

Noch 19 Min:
Webb führt vor Musquin, Baggett, Plessinger, Roczen und Brayton.

Noch 18 Min:
Roczen (P5) greift Plessinger auf P4 an.

Noch 16 Min:
Webb kommt in den Whoops aus dem Rhythmus, Musquin und Webb kollidieren in der nachfolgenden Rechtskehre, so dass Baggett an Musquin vorbeigehen kann. Tomac ist auf P10 vorgefahren.

Noch 14 Min:
Roczen (P5) kämpft weiter mit Plessinger auf P4. Musquin geht an Baggett vorbei auf P3.

Noch 13 Min:
Webb, Musquin und Baggett setzen sich vom Rest des Feldes ab.

Noch 10 Min:
Webb führt vor Musquin, Baggett, Plessinger, Roczen, Brayton, Tomac und Savatgy.

Noch 9 Min:
Marvin Musquin hadert mit der Sandsektion, begeht einen Fehler und macht die Tür für Blake Baggett auf.

Noch 6 Min:
Plessinger geht in der Sandsektion zu Boden. Roczen erbt Rang 4.

Noch 5 Min:
Roczen hat auf P4 6,6 Sek. Rückstand auf Musquin auf P3.

Noch 3 Min:
Roczen hat auf Rang 4 freie Fahrt, kann aber das Tempo des Spitzentrios nicht mitgehen.

Letzte Runde:
Cooper Webb gewinnt vor Blake Baggett, Marvin Musquin und Ken Roczen. Eli Tomac erreicht das Ziel auf Rang 6.

Ergebnis 450SX Atlanta:
1. Cooper Webb (USA), KTM
2. Blake Baggett (USA), KTM
3. Marvin Musquin (FRA), KTM
4. Ken Roczen (GER), Honda
5. Aaron Plessinger (USA), Yamaha
6. Eli Tomac (USA), Kawasaki
7. Justin Brayton (USA), Honda
8. Zach Osborne (USA), Husqvarna
9. Joey Savatgy (USA), Kawasaki
10. Cole Seely (USA), Honda
11. Justin Hill (USA), Suzuki
12. Tyler Bowers (USA), Kawasaki
13. Chad Reed (AUS), Suzuki
14. Justin Bogle (USA), KTM
15. Cedric Soubeyras (FRA), Husqvarna
16. Mike Alessi (USA), Honda
...
DNS: Justin Barcia (USA), Yamaha

WM-Stand nach 9 von 17 Rennen:
1. Cooper Webb, 199
2. Ken Roczen, 186 (-13)
3. Marvin Musquin, 182, (-17)
4. Eli Tomac, 177, (-22)
5. Blake Baggett, 142, (-57)
6. Dean Wilson, 137, (-62)
7. Chad Reed, 124, (-75)
8. Aaron Plessinger, 122, (-77)
9. Justin Barcia, 120 (-79)
10. Justin Brayton, 113, (-86)


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