Tourist Trophy: Maria Costello (BMW) auf Rekordjagd

Von Helmut Ohner
Tourist Trophy
Maria Costello will den Rekord zurück

Maria Costello will den Rekord zurück

Auch schwere Stürze und unzählige Knochenbrüche bremsen Maria Costello nicht. Die Britin wird auch dieses Jahr wieder an der Tourist Trophy auf der Insel Man teilnehmen.

«Natürlich ist der Motorradrennsport gefährlich, aber das Leben an sich ist auch gefährlich», relativiert Maria Costello die Gefahren ihres über alles geliebten Sports, dem sie alles unterordnet. «Wenn du in deinem Leben etwas gefunden hast, dass du wirklich mit großer Leidenschaft machen kannst, dann musst du auch die negativen Seiten akzeptieren.»

Die Britin, die 2009 für ihre Verdienste um den Motorradsport sogar den Orden «Member of the British Empire» verliehen bekommen hat, weiß wovon sie spricht, denn sie musste bereits mehrmals bittere Rückschläge einstecken. Bis jetzt brach sie sich bereits 24 Knochen und Spezialisten haben ihr nicht nur einmal geraten, ihre Rennsportambitionen zu beenden.

2005 sorgte Costello für eine Premiere auf dem über 60 Kilometer langen Mountain-Kurs. Als erste Frau beendete sie als Dritte in der Ultra-Lightweight-Klasse ein Solo-Rennen auf dem Podium. Im Jahr darauf stürzte die 41-Jährige aus Northampton beim Manx Grand Prix auf der Insel Man und musste danach verletzungsbedingt fast eine ganze Saison aussetzen.

Auch dieses Jahr nimmt Costello, die 2009 für ihre Verdienste um den Motorradsport sogar den Orden «Member of the British Empire» verliehen bekommen hat, wieder an der Tourist Trophy auf die Insel Man teil. Vor fünf Jahren wurde sie als schnellste Frau auf dem Mountain-Kurs abgelöst. Die Zeit von Jenny Tinmouth von 18.52,42 möchte sie unterbieten.

Mit der neuen BMW S1000RR im Team Ice Valley Racing Team und der Unterstützung aus München hat sie die gute Voraussetzungen, dieses Ziel in die Tat umzusetzen. «Ich habe eines der besten Motorräder, ein tolles Team hinter mir und die Unterstützung von BMW Motorrad UK, jetzt liegt es an mir, meine eigenen hochgesteckten Erwartungen zu erfüllen.»

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