Ken Roczen (Honda): Durststrecke beendet

Von Thoralf Abgarjan
US-Motocross 450
Erstmals nach seinem Sieg vor 22 Monaten in Crawfordsville stand Ken Roczen in Thunder Valley wieder auf dem Podium der Lucas Oil Pro Motocross Championship und hat seit Saisonbeginn eine erstaunliche Steigerung hingeleg

HRC-Werksfahrar Ken Roczen hat in den letzten beiden Wochen eine sensationelle Steigerung hingelegt. Zur Erinnerung: Roczen beendete das Saisoneröffnungsrennen in Hangtown auf den Plätzen 6 und 16. «Die Saisoneröffnung war - ehrlich gesagt - miserabel, weil ich überhaupt nicht wusste, was mich dort erwartet. Ich hatte bis dahin viel zu wenig auf dem Motorrad trainiert und alles kam mir richtig fremd vor.» Roczens letztes Outdoors Motocrossrennen war am 27. August 2016 in Crawfordsville (Ironman).

Nur eine Woche nach seinem Comeback, beim zweiten Rennen in Glen Helen, fuhr Roczen wie ausgewechselt und übernahm in den Bergen von San Bernardino bereits Führungsarbeit. Beim dritten Rennen in Thunder Valley kämpfte Roczen bis 6 Minuten vor Schluss mit dem hoch favorisierten Titelverteidiger Eli Tomac (Kawasaki). Das Duell Roczen gegen Tomac in Thunder Valley erinnerte an das legendäre Aufeinandertreffen der beiden Superstars beim Motocross der Nationen im Talkessel 2013.

«Es ist toll, dass ich nun wieder an der Spitze mitkämpfen kann. In Thunder Valley habe ich das gleiche Bike-Setup wie in Glen Helen verwendet. Das war zwar nicht optimal, aber immerhin wusste ich, wie das Bike insgesamt reagiert. Ich hatte in beiden Läufen gute Starts und konnte mit der Spitze mithalten. Ich bin so froh, dass ich nicht mehr verletzt auf der Couch zuschauen muss und endlich wieder Rennen fahren kann. Ich will vorn sein, ich will kämpfen und wenn ich dabei am Ende nicht gewinnen kann, ist das auch okay. Ich kann nicht erwarten, dass ich nach einer so langen Rennpause auf die Strecke zurückkehre und sofort beide Läufe gewinne. Aber das 2-2-Ergebnis von Thunder Valley geht in Ordnung und ich kann zufrieden sein.»


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