MotoAmerica: Mathew Scholtz schreibt Geschichte

Von Andreas Gemeinhardt
MotoAmerica Superbike
Mathew Scholtz ist nicht nur der erste Südafrikaner, der einen US-Meisterschaftslauf gewann, ihm gelang zum Finale außerdem das Kunststück, alle Superbike-Piloten mit seiner Superstock-1000-Yamaha zu bezwingen.

Das Finale der US-Superbike-Meisterschaft im Barber Motorsports Park verlief äußerst turbulent und endete mit dem denkwürdigen Sieg von Mathew Scholtz, der mit seiner Superstock-1000-Yamaha den neuen Amerikanischen Superbike-Champion Toni Elias (Suzuki) und Altmeister Joshua Hayes (Yamaha) auf die Plätze verwies. Außerdem ist Scholtz der erste Südafrikaner in der 41-jährigen Geschichte der US-Superbike-Meisterschaft, der einen Laufsieg feiern konnte.

Das ausgesprochen aufregende MotoAmerica-Finale wurde zunächst auf trockener Piste gestartet, doch schon bald sorgte Regen für den ersten Abbruch. Nach dem Neustart setzte dann Starkregen ein und in dem Wolkenbruch stürzte Yamaha-Pilot Mathew Scholtz auf der Zielgeraden. Der dritte Versuch ging dann endlich gut und Mathew Scholtz gewann das Rennen vor Toni Elias, Joshua Hayes, Hayden Gillim (Suzuki), Jason di Salvo (BMW) und Danny Eslick (Yamaha).

«In der letzten Runde drehte ich mich um und sah, dass Jake Gagne nur noch eine Sekunde zurück lag», erklärte Scholtz. «Ich habe nichts davon mitbekommen, dass er nur wenige Augenblicke danach stürzte, also versuchte ich einfach nur, meine Linie zu halten. Ich hatte starke Slides und so konzentrierte ich mich am Schluss darauf, den Sieg zu sichern. Ich danke meiner Crew von Westby Yamaha, wir sind alle furchtbar stolz auf das, was wir heute erreicht haben!»

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