Toni Elias (Suzuki) setzt seine Siegesserie fort

Von Andreas Gemeinhardt
MotoAmerica Superbike
Toni Elias feiert seinen fünften Saisonsieg

Toni Elias feiert seinen fünften Saisonsieg

Toni Elias (Suzuki) gewann auch den zweiten Lauf der US-Suprbike-Meisterschaft MotoAmerica auf dem Virginia International Raceway vor den drei Yamaha-Piloten Cameron Beaubier, Mathew Scholtz und Joshua Herrin.

Suzuki-Pilot Toni Elias und Cameron Beaubier (Yamaha) lieferten sich im ersten Lauf auf dem Virginia International Raceway ein erbittertes Duell um den Sieg. Am Ende triumphierte der Spanier mit 0,0114 Sekunden Vorsprung. Beaubier führte bis zur vorletzten Runde, dann wurde er in einem spannenden Finale noch von Elias bezwungen. Mathew Scholtz (Yamaha) eroberte sich als Dritter auf dem Virginia International Raceway erneut einen Podiumsplatz.

Joshua Herrin (Yamaha) stürmte nach einem Ausritt noch bis auf dem vierten Platz nach vorne. Ecstar-Suzuki-Pilot Jake Lewis, dessen Vater in der vergangenen Woche bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückte, schlug sich trotz seiner Trauer sehr tapfer und beendete das Rennen auf dem fünften Platz vor Davis Anthony (Kawasaki), Kyle Wyman (Yamaha) und Danny Eslick (BMW).

Im zweiten Lauf am Sonntag gab es auf den ersten fünf Plätzen exakt den gleichen Zieleinlauf wie im ersten Rennen. Elias feierte seinen fünften Saisonsieg im sechsten Rennen und zugleich den 21. Triumph in seiner MotoAmerica Superbike-Karriere. Damit verdrängt Elias auch Fred Merkel vom sechsten Platz der ewigen Bestenliste der AMA/MotoAmerica US-Superbike-Meisterschaft.

«Wir haben einige Dinge am Bike verändert und das machte sich im zweiten Lauf positiv bemerkbar», erklärte Elias. «Ich hatte zwar nicht mehr so viel Grip, aber das Bike war trotzdem angenehmer zu fahren. Man ist eigentlich nie 100 Prozent mit der Abstimmung zufrieden, ich versuchte einfach nur mein Tempo konstant bis zum Schluss durchzuziehen.»

«Ich dachte zunächst, dass nur Beaubier mir folgen würde, aber dann sah ich, dass auch Scholtz und Herrin aufgeschlossen hatten. Kurz vor Schluss kam Beaubier etwas von der Ideallinie ab und so konnte ich den Doppelsieg auf dem Virginia International Raceway einfahren. Ich habe das nicht erwartet und bin natürlich sehr glücklich. Jetzt geht es auf der Road America in die nächste Runde, das ist auch eine Strecke, die mir sehr gut liegt.»

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