Sébastien Ogier gewinnt Deutschland-Auftakt

Von Toni Hoffmann
WRC
Sébastien Ogier

Sébastien Ogier

Sébastien Ogier hat beim neunten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Südwestdeutschland die erste Messlatte gesetzt.

Im Südwesten nichts Neues: Der WM-Dominator Volkswagen ist mit einer Doppelspitze in sein WM-Heimspiel gestartet. Bei keineswegs sommerlichen Bedingungen – nur 10° C und bewölkt – in der Umgebung von Trier setzte der Champion Sébastien Ogier im VW Polo R WRC die erste Bestzeit. Auf der 14,14 km langen Prüfung «Sauertal» war er gerade mal vier Zehntelsekunden schneller als sein in Finnland siegreicher Teamkollege Jari-Matti Latvala.

«Das war kein besonderer Start heute Morgen. Ich machte einige kleine Fehler, gerade auf einer Kreuzung. Ich hoffe, dass der Grip besser wird. Man verliert zwar nicht viel, aber er ist nicht perfekt», meinte der WM-Leader Ogier.  

«Ich machte einen kleinen Fehler, als ich versuchte, eine Kurve zu schneiden. Ich habe wohl etwas zu viel geschnitten. Ich war mit zwei Rädern in der Luft und habe Zeit verloren», ergänzte der WM-Zweite Latvala.  

Mit einem Rückstand von 4,0 Sekunden notierte Mads Østberg im Citroën DS3 WRC die drittschnellste Zeit. «Das ist das erste Mal, dass ich wieder auf Asphalt fahre. Der Citroën DS3 WRC verhält sich auf diesem Belag fantastisch. Das ist positiv für mich», führte Østberg an. Mit einem Abstand von 1,3 Sekunden folgte ihm der Vorjahressieger Dani Sordo im Hyundai i20 WRC. «An manchen Stellen war die Strecke noch etwas feucht. Da habe ich etwas Zeit verloren. Aber mein Vertrauen ins Auto ist gut», meinte Sordo.  

19 Stunden Arbeit haben die Hyundai-Mechaniker in die Reparatur des i20 WRC von Thierry Neuville, der sich im Shakedown sechs Mal überschlagen hatte, investiert. «Ich muss mich sehr bei meiner Crew für diese tolle Arbeit bedanken. Ich freue mich, dabei sein zu können», sagte der Vize-Champion Neuville, der beim Deutschland-Auftakt den zwölften Platz notierte.  

Stand nach der 1. von 18 Prüfungen:

1. Ogier/Ingrassia (F) VW Polo R WRC: 7:18,9 min.
2. Latvala/Anttila (FIN) VW Polo R WRC: + 0,4 sec.
3. Østberg/Andersson (N/S) Citroën DS3 WRC: + 4,0
. Sordo/Marti (E) Hyundai i20 WRC: + 5,3
5. Mikkelsen/Floene (N) VW Polo R WRC: +5,7
6. Evans/Barritt (GB) Ford Fiesta RS WRC: + 6,4
7. Hirvonen/Lehtinen (FIN) Ford Fiesta RS WRC: + 7,9
8. Meeke/Nagle (GB/IRL) Citroën DS3 WRC: + 8,9
9. Kubica/Szeczepaniak (PL) Ford Fiesta RS WRC: +9,1
10. Bouffier/Panseri (F) Hyundai i20 WRC: + 10,4

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