Max Verstappen: Wie er gegen die Legenden abschneidet
Max Verstappen hat die vergangenen acht Formel-1-WM-Läufe gewonnen und zehn der ersten zwölf Grands Prix 2023. Wir sagen, wie gut der Niederländer gegen einige legendäre GP-Stars abschneidet.
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Es läuft perfekt für Max Verstappen und Red Bull Racing in Sachen erfolgreicher Titelverteidigung: RBR hat sämtliche 12 Rennen vor der Sommerpause gewonnen, zehn Mal hiess der Sieger Max Verstappen, zwei Mal Sergio Pérez.
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Vor kurzem musste ich ein wenig schmunzeln, als Lewis Hamilton die Dominanz von Red Bull Racing anprangerte und verlangte, dass per Reglement mehr Chancengleichheit geschaffen werden müsse. Geht’s noch? Hat der englische Superstar bereits vergessen, wie er mit Mercedes die Gegner jahrelang in Grund und Boden fuhr? Eine Dominanz wie derzeit von Verstappen ist in der Formel 1 nicht selten, wie einige Beispiele hier zeigen, die sich alle auf die erste Saisonhälfte beziehen. Wir sagen, wie Max gegen einige legendäre Grand-Prix-Asse abschneidet. Jim Clark Der unvergessene Lotus-Fahrer gewann 1963 auf dem Weg zum ersten WM-Titel vier der ersten fünf Rennen, die Saison bestand aus lediglich zehn Läufen. 1965 gab es sogar nur neun Läufe, Clark gewann bei den ersten fünf, bei welchen er antrat (Monaco liess er zu Gunsten des Indy 500 aus), der Schotte holte 1965 seinen zweiten Titel. Niki Lauda 1976 holte der Österreicher bei den ersten neun Rennen fünf Siege. Später hatte der Wiener auf dem Nürburgring einen schweren Unfall, das WM-Finale in Japan ging gegen James Hunt verloren, weil Lauda den Mut hatte zu sagen: "Bei solchen Verhältnissen fahre ich nicht." Der WM-Kampf Lauda gegen Hunt wurde später im Hollywood-Film "Rush" thematisiert. Nigel Mansell Anfang der 1990er Jahre war jener Mann für ein Hoch von Williams zuständig, der heute für die Formel-1-Rennwagen von Red Bull Racing verantwortlich ist: Star-Designer Adrian Newey. Nigel Mansell siegte 1992 bei acht der ersten zehn Rennen und wurde Champion. Alain Prost 1993 eroberte der Franzose im Williams bei den ersten zehn Rennen des Jahres sieben Siege, auf dem Weg zu seinem vierten WM-Titel. Kurioserweise gewann er nach der Sommerpause kein Rennen mehr. Michael Schumacher Sechs Siege in den acht ersten Rennen 1994 (mit Benetton), sogar neun von zwölf im Jahre 2002 (mit Ferrari), auch Rennlegende Schumi legte die Grundsteine zu WM-Titeln mit bärenstarken ersten Saisonhälften. 2004 waren es sogar elf Sieg bei zwölf Rennen. Jenson Button Aufgrund des genialen Doppeldiffusor-Kniffs war der BrawnGP-Rennwagen zu Beginn der Saison 2009 hochüberlegen. Jenson Button gewann bei den ersten sieben Rennen sechs Mal. Red Bull Racing und Sebastian Vettel machten Boden gut, aber der Vorsprung von BrawnGP reichte zum Titel für Button und den Rennstall. Lewis Hamilton Wie war das nun mit der Dominanz und Hamilton? 2019 holte sich der Brite in den ersten zwölf Saisonläufen acht Siege. Max Verstappen Vor Max Verstappen kam Max Verstappen: 2022 gab’s bis zur Sommerpause 13 Rennen, der Niederländer gewann acht davon. Nach der Pause folgten neun Rennen mit sieben weiteren Siegen von Super-Max.
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