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Nacht-GP Singapur: So haben die Fahrer den Durchblick
​In Singapur fand 2008 der erste Nacht-GP der Formel-1-Historie statt. Viele Fans fragen sich seither: Wie gut ist die Sicht unter Kunstlicht wirklich? Und wieso fahren die Piloten mit unterschiedlichen Helmvisieren?
Formel 1
Im Artikel erwähnt

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In Singapur wird die Nacht zum Tag: 3000 Lux beträgt die Helligkeit jedes der 1600 Licht-Elemente, welche auf dem "Marina Bay Circuit" von Singapur die Nacht zum Tag machen – das ist vier Mal heller als in einem durchschnittlichen Sportstadion.
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Singapur war 2008 der erste Nacht-GP. Später kamen hinzu Abu Dhabi, Bahrain und Saudi-Arabien, 2023 kehrt die Königsklasse nach Las Vegas zurück. Natürlich in der Nacht. Dabei fragen sich Leser immer wieder: Erzeugt das Fahren in der Nacht nicht Sichtprobleme? Und wieso fahren die Piloten mit unterschiedlichen Helmvisieren? Der langjährige Formel-1-Techniker Pat Symonds hat mir dazu diese Antwort gegeben: "Als der erste Nacht-GP von Singapur anstand, haben sich sehr helle Köpfe viele Gedanken über die Beleuchtung gemacht. Ergebnis: Ich habe keinen Fahrer getroffen, der sich über die Sicht beschwert hat."
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"Was dabei eine Rolle spielt – wir liegen dicht am Äquator, das Eindunkeln geht also recht flott vonstatten. Ganz anders etwa in Melbourne. Dort kann die tiefstehende Sonne die Fahrer tüchtig blenden." Die Fahrer merkten: Die Leuchten sind so leistungsstark und clever platziert, dass in Sachen Sicht kein Unterschied zum Tageslicht bemerkt wurde. Nach einer gewissen Weile hatten die meisten Piloten ausgeblendet, dass sie in der Nacht fahren. Aber mit welchem Helmvisier soll ein Fahrer ausrücken? Klar? Getönt? Verspiegelt? Formel-1-Champion Sebastian Vettel spielte nicht nur gerne mit dem Design seines Sturzhelms, er ging auch in Sachen Helmvisiere eigene Wege. Der fünffache Singapur-GP-Sieger fuhr in Singapur als Erster mit einem orange getönten Visier. Hier geht es um den Skibrillen-Effekt: Die Tönung soll Kontraste klarer machen, Skifahrer benutzen derart gestaltete Brillen, um auf der Piste Buckel besser ausmachen zu können. Früher fuhr in der Formel 1 nur Rubens Barrichello mit einem orange getönten Visier. Auch als Vettel 2022 in Singapur mit Aston Martin antrat, vertraute er Orange. Lewis Hamilton fuhr in Singapur schon mit einem zu 60 Prozent rot verspiegeltem Visier, was von aussen einen gewissen Weltraumlook erzeugte. Darüber hinaus sehen wir in beim Nacht-GP in der Regel klare Visiere oder leicht getönte, je nach Vorliebe des Fahrers. Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg meinte dazu: "Die Lichter sind hell genug, dass man sogar ein leicht getöntes Helmvisier verwenden kann. Letztlich geht es nur darum, dass man sich wohlführt."
Singapur-GP: Die Sieger
2008: Fernando Alonso (E), Renault 2009: Lewis Hamilton (GB), McLaren-Mercedes 2010: Fernando Alonso (E), Ferrari 2011: Sebastian Vettel (D), Red Bull Racing-Renault 2012: Sebastian Vettel (D), Red Bull Racing-Renault 2013: Sebastian Vettel (D), Red Bull Racing-Renault 2014: Lewis Hamilton (GB), Mercedes 2015: Sebastian Vettel (D), Ferrari 2016: Nico Rosberg (D), Mercedes 2017: Lewis Hamilton (GB), Mercedes 2018: Lewis Hamilton (GB), Mercedes 2019: Sebastian Vettel (D), Ferrari 2020: kein Grand Prix 2021: kein Grand Prix 2022: Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing-Honda Italien-GP, Autodromo Nazionale Monza
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:13:41,143 h 02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +6,064 sec 03. Carlos Sainz (E), Ferrari, +11,193 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +11,377 05. George Russell (GB), Mercedes, +23,028 06. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +42,679 07. Alex Albon (T), Williams, +45,106 08. Lando Norris (GB), McLaren, +45,449 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +46,294 10. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1:04,056 min 11. Liam Lawson (NZ), AlphaTauri, +1:10,638 12. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +1:13,074 13. Logan Sargeant (USA), Williams, 1:18,557 14. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo, 1:20,164 15. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:22,510 16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:27,266 17. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1 Runde 18. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde Out Esteban Ocon (F), Alpine, Aufgabe Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, Motorschaden WM-Stand (nach 14 von 22 Grand Prix, inklusive 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Verstappen 364 Punkte 02. Pérez 219 03. Alonso 170 04. Hamilton 164 05. Sainz 117 06. Leclerc 111 07. Russell 109 08. Norris 79 09. Stroll 47 10. Gasly 37 11. Ocon 36 12. Piastri 36 13. Albon 21 14. Hülkenberg 9 15. Bottas 6 16. Zhou 4 17. Tsunoda 3 18. Magnussen 2 19. Sargeant 0 20. Lawson 0 21. De Vries 0 22. Ricciardo 0 Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 583 Punkte 02. Mercedes 273 03. Ferrari 228 04. Aston Martin 217 05. McLaren 115 06. Alpine 73 07. Williams 21 08. Haas 11 09. Alfa Romeo 10 10. AlphaTauri 3
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