24h Le Mans: Toyota in der Endphase weiter souverän

Von Oliver Müller
24h Le Mans

Bei den 24 Stunden von Le Mans steht einem Doppelsieg von Toyota nicht mehr viel im Wege. Die beiden Rebellion haben mittlerweile die Plätze getauscht. Das ist der nächste Zwischenstand vom Rennen an der Sarthe.

Im Lager von Toyota können so langsam die Champagnerflaschen in die Kühlschränke gestellt werden. Auch wenn der Langstrecken-Klassiker an der französischen Sarthe natürlich über 24 Stunden geht – und erst am Ende abgerechnet wird - deutet in diesem Jahr tatsächlich sehr vieles auf einen Toyota-Sieg hin. Nach 20 Stunden führen die beiden TS050 Hybrid des japanischen Herstellers weiterhin souverän das Rennen an. Der Wagen um Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso hat sich mittlerweile an der Spitze festgesetzt. Mit einem Vorsprung von knapp über anderthalb Minuten auf die Kollegen Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López scheint die interne Vorentscheidung gefallen zu sein. Lediglich ein folgenloser Dreher von López im Bereich des Dunlop-Bogens hat die Herzen in der Toyota-Box für wenige Sekunden erquicken lassen. Ansonsten ist die deutsch/japanische Truppe ruhig und konzentriert und voller Vorfreude, die 24 Stunden von Le Mans endlich besiegen zu können.

Einen Wechsel gab es dagegen im zweiten Team-Päckchen der LMP1-Klasse. Der Rebellion R13 von Neel Jani, André Lotterer und Bruno Senna hat nach langer Aufholjagd gegen Mitte des Vormittages den Schwesterwagen von Gustavo Menezes, Mathias Beche und Thomas Laurent überholt und somit die dritte Gesamtposition eingenommen. In der LMP1-Klasse sind sonst nur noch der BR1 von Stéphane Sarrazin, Egor Orudzhev und Matevos Isaakyan sowie der Ginetta von Charles Robertson, Mike Simpson und Léo Roussel unterwegs. Doch beide Fahrzeuge haben durch diverse technische Gebrechen 54 bzw. 73 Runden Rückstand und liegen fast am Ende des Feldes.

In der GTE-Kategorie geht es bei Porsche weiterhin entspannt zu. Die beiden Retro-Wagen von Michael Christensen, Kévin Estre und Laurens Vanthoor bzw. Richard Lietz, Gianmaria Bruni und Frédéric Makowiecki fahren ebenfalls einem potenziellen Doppelsieg entgegen. Auch dahinter wirken die Plätze fixiert. Die beiden Ford GT von Dirk Müller, Joey Hand und Sébastien Bourdais sowie Andy Priaulx, Harry Tincknell und Tony Kanaan haben sich schon lange Zeit auf den Rängen drei und vier eingenistet und tauschen sich je nach Boxenstopp höchstens die Ränge untereinander ab. Eng wird es dagegen um Platz fünf. Zwar hat hier die Corvette von Jan Magnussen, Antonio García und Mike Rockenfeller weiterhin noch die Oberhand, doch der Ford GT von Ryan Briscoe, Scott Dixon und Richard Westbrook ist nur noch wenige Sekunden von dem US-Muscle-Car entfernt. Die zweite Corvette von Oliver Gavin, Tommy Milner und Marcel Fässler wurde aus dem Rennen zurückgezogen, da der 5.5L-V8-Saugmotor überhitzte.

Zwischenstand nach 21 Stunden

LMP1-Klasse
1. Buemi/Nakajima/Alonso (Toyota)
2. Conway/Kobayashi/López (Toyota)
3. Jani/Lotterer/Senna (Rebellion)
4. Menezes/Beche/Laurent (Rebellion)

GTE-Klasse
1. Christensen/Estre/Vanthoor (Porsche)
2. Lietz/Bruni/Makowiecki (Porsche)
3. Müller/Hand/Bourdais (Ford)
4. Priaulx/Tincknell/Kanaan (Ford)
5. Magnussen/García/Rockenfeller (Corvette)

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