24h Le Mans

24h Le Mans: Beide Toyota machen weiterhin die Pace

Von Oliver Müller - 15.06.2019 20:07

Der TS050 Hybrid von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López führt auch am Samstagabend die 24h von Le Mans an. Toyota-Teamkollegen schauen eher auf die WM-Wertung. In der GTE-Kategorie ist alles offen.

Die 87. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans läuft weiter nach Fahrplan. An der Spitze des Feldes drehen die beiden Toyota TS050 Hybrid ungefährdet von der Konkurrenz ihre Runden. Je länger das Rennen geht, umso größer wird der Vorsprung auf die Privatwagen. Nach knapp fünf Stunden wurden mittlerweile alle anderen 59 Renner mindestens einmal von den japanischen Boliden überrundet. Somit deutet weiterhin alles auf einen souveränen Doppelsieg von Toyota hin.

Der Wagen um Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López liegt seit Rennbeginn in Führung. Erwähnenswert ist noch die Zeit von 3:17,297 Minuten, die Mike Conway in Runde vier des Rennens in den Asphalt gebrannt hat. Noch nie war ein Auto bei den 24h von Le Mans während des Rennens schneller um den Kurs gefahren. Toyotaintern gab es im Vorfeld bei den Piloten eine Art 'Battle' um die schnellste Rennrunde.

Mit ungefähr 45 Sekunden Rückstand liegt der Wagen von Fernando Alonso, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima weiter auf Rang zwei im Gesamtklassement. Es ist aber nicht so, dass das Trio das Fahren verlernt hat. Vielmehr wird aufgrund der Meisterschaftsführung eine defensivere Herangehensweise gewählt. Darüber hinaus wird an diesem Toyota bei den Boxenstopps regelmäßig die Fronthaube gewechselt. Grund dafür sind minimale Set-up-Änderungen, wie Toyota gegenüber SPEEDWEEK.com bestätigte.

Rand drei bis sechs scheinen aktuell ebenfalls fixiert. Hier befindet sich der Rebellion R13 von Nathanaël Berthon, Thomas Laurent und Gustavo Menezes weiterhin vor den beiden BR1-AER von Mikhail Aleshin, Vitaly Petrov und Stoffel Vandoorne bzw. Egor Orudzhev, Stéphane Sarrazin und Sergey Sirotkin. Dahinter fährt der zweite Rebellion von Neel Jani, André Lotterer und Bruno Senna.

In der GTE-Kategorie mischt sich das Feld regelmäßig durch. Insbesondere Ferrari, Porsche und Corvette präsentieren sich bislang stark. Ford befindet sich dicht auf. Aston Martin tut sich mit den Reifen schwer und BMW wirkt von der BoP benachteiligt. Da es in der GTE jedoch immer auf Nuancen ankommt, wird sich im Verlauf der weiteren Renndistanz immer ein leicht anderes Bild an der Klassenspitze bieten. Aktuell liegt der Porsche 911 RSR von Michael Christensen, Kévin Estre und Laurens Vanthoor vorne.

Stand nach knapp fünf Rennstunden

Conway/Kobayashi/López (Toyota)
Alonso/Buemi/Nakajima (Toyota)
Berthon/Laurent/Menezes (Rebellion)
Aleshin/Petrov/Vandoorne (BR1)
Orudzhev/Sarrazin/Sirotkin (BR1)

GTE-Klasse
Christensen/Estre/Vanthoor (Porsche)
Calado/Pier Guidi/Serra (Ferrari)
Magnussen/García/Rockenfeller (Corvette)
Pilet/Tandy/Bamber (Porsche)
Müller/Hand/Bourdais (Ford)

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