Geburtstag in Le Mans

Kolumne von Benjamin Leuenberger
24h Le Mans
LeMans24 jb 2205

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Für SPEEDWEEK berichtet LMP2-Pilot Benjamin Leuenberger in seinem Le Mans-Tagebuch von den 24h von Le Mans.

Am Donnerstag habe ich meinen 27. Geburtstag in Le Mans gefeiert. Jeder meiner bisher vier Le Mans-Start fiel auf meinen Geburtstag, in einer so tollen Atmosphäre zu feiern, ist für mich schon etwas besonderes. Viele meiner Freunde haben sich bei mir gemeldet, gratuliert und mir viel Erfolg fürs das Rennen gewünscht. Das gibt natürlich nochmals einen Extra-Motivationskick, wenn man soviel Unterstützung erhält. Bis zum Trainingsbeginn um 19.00 Uhr verlief mein Tag sehr ruhig. Wir hatten nochmals ein Briefing und haben den Plan für das Zeittraining besprochen. Nach dem Regen am Mittwoch hatten wir noch Donnerstag noch ein grosses Pensum Arbeit vor uns, so haben wir auch schon am Nachmittag festgelegt das wir keinen Anlauf auf die Pole nehmen werden. Die Rennvorbereitung war uns einfach wichtiger.

Im Zeittraining lief es gut für uns, mein Teamkollege Xavier Pompidou konnte unseren Speedy-Sebah-Lola-Judd auf den dritten Startplatz in der LMP2-Klasse stellen. Meine Nachtrunden waren o.k., allerdings hatte ich extreme Vibrationen im Auto. Die Vibrationen waren so schlimm, ich konnte bei Topspeed kaum atmen noch die Strecke richtig sehen. Unsere Mechaniker haben am Freitag noch etwas Arbeit vor sich das Problem zu analysieren

Nach dem Training habe ich noch eine Kleinigkeit gegessen und wollte ins Bett, dann hiess es plötzlich alle Fahrer sollten nochmals zu einer Besprechung in die Box kommen. In der Box überraschten mich meine Mechaniker dann mit einer Geburtstagstorte (mit grossem Schweizer Kreuz!) und Kerzen. Darüber habe ich mich irrsinnig gefreut. Anschliessend haben wir gemeinsam noch etwas gefeiert, um halb drei bin ich dann ins Bett.

Mein Programm für Freitag ist recht überschaubar, die Fahrerparade am Abend ist mein einzig offizieller Termin. Was am Freitag in Le Mans sonst noch geschah berichtet ich euch am Samstag.

Bis dann
Ben

Benjamin Leuenberger (27) gewann 1999 die Formel ADAC Junior-Wertung. Im Jahr 2001 erhielt der Solothurner aus den Händen von Peter Sauber die Swiss-BP-Trophy, die wichtigste Auszeichnung im Schweizer Motorsport. Schon früh entschied er sich aber für den weiteren Karriere-Weg in Richtung Sportwagen, spätestens, nachdem er für Don Panoz die ALMS 2003 bestritt. Für Speedy-Racing fährt er 2009 einen LMP2-Lola-Judd in der LMS und den 24h von Le Mans.

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