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Nach Test-Debakel: Alle zeigten auf Yamaha – doch es ist viel komplizierter

Vier Testtage waren Ende Januar für die Piloten der Superbike-WM in Jerez und Portimao angesetzt, doch das Wetter war miserabel. Einen Kompromiss für Überseetests zu finden, ist sehr schwierig.

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Erstmals wurde für die Stammfahrer der Superbike-WM 2021 ein Testlimit ins Reglement geschrieben. Doch nicht nur das: Seither muss sich ein Hersteller auch für einen Kontinent entscheiden, auf dem er testen will. Da sämtliche Teams in Süd- oder Mitteleuropa ansässig sind, auch die Werksmannschaften der japanischen Marken, fiel die Wahl in sämtlichen Fällen auf Europa.

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Während Mitte Januar in Südspanien beste Bedingungen herrschten und sich Supersport-WM-Piloten wie Can Öncü, Philipp Öttl oder Jaume Masia dort ausgezeichnet vorbereiten konnten, war das Wetter zum Ende des Monats hin regnerisch, als die Superbike-Fahrer für die ersten Wintertests 2026 anrückten.

In zwei Tagen auf dem Circuito de Jerez war der Asphalt lediglich während zwei Stunden trocken und ließ ordentliche Rundenzeiten zu. In der Folgewoche gab es während drei Tagen in Portimao an der Algarve nie Verhältnisse, die eine richtungsweisende technische Saisonvorbereitung erlaubt hätten. «Um die Ausgaben für Tests im Januar sinnvoller einzusetzen, müssen die Regeln angepasst werden», so die Forderung mehrerer Teams.

Nico Bulega wünscht sich einen heißen Ort

«Ich hätte gerne an einem heißen Ort wie in Katar, Malaysia oder Indonesien getestet», hielt WM-Favorit Nicolo Bulega aus dem Ducati-Werksteam fest. «Die vergangenen Jahre, und auch dieses Jahr, haben wir mit den Tests kein Glück. Ich kann mir vorstellen, dass Tests in Katar oder Malaysia viel teurer sind. Aber wenn wir nach Jerez kommen und viel Geld ausgeben, um am Ende 20 Runden im Trockenen zu fahren, dann ist es gescheiter, zuhause zu bleiben.»

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«Seit 2021 war es in Jerez beim Januar-Test nicht einmal trocken», verdeutlichte Elia Ramello vom Ducati-Privatteam Go Eleven gegenüber SPEEDWEEK.com. «Es wäre viel gescheiter, wenn wir auf dem Weg nach Australien in Katar oder Malaysia testen würden. Aber dagegen haben sich die Werke bislang immer gesträubt, weil sie sagen, dass sie dann zu wenig Reaktionszeit hätten.»

«Wenn die Regeln nicht geändert werden, verzichten wir nächstes Jahr auf die Tests in Jerez und Portimao, es ist sinnlos», polterte Kawasaki-Teamchef Manuel Puccetti.

Testkosten sollen nicht ausufern

Eingeführt wurde das jetzige Testreglement, um die Kosten mit teuren Überseetests nicht ausufern zu lassen. Sonst würde der Graben zwischen den Werksmannschaften und den finanziell nicht eben auf Rosen gebetteten Privatteams noch größer, so die Argumentation.

Eine finanziell akzeptable Lösung wäre, auf dem Weg zum Saisonstart in Australien nach Arabien oder Südostasien zum Testen zu gehen. Dann müssen die Hersteller aber über ihren Schatten springen und in Kauf nehmen, dass es zwischen diesem Test und dem WM-Auftakt keine Möglichkeit mehr gibt, technisch noch etwas anzupassen. Bislang fehlte diese Bereitschaft bei einigen.

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Während des Winters war immer wieder zu hören, dass nur Yamaha gegen Überseetests wäre. SPEEDWEEK.com fand heraus, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Richtig ist: Rennchef Andrea Dosoli ist dagegen, nur für einen Test beispielsweise nach Asien zu fliegen, weil er stets die Kosten im Blick hat. Fände so ein Test auf dem Weg nach Australien statt, würde der Italiener möglicherweise einlenken.

Um die derzeitigen Testregeln zu ändern, müssen alle an einem Strang ziehen: Denn Beschlüsse innerhalb der Herstellervereinigung MSMA setzen Einstimmigkeit voraus.

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