Le Mans: Porsche vorläufig auf Doppel-Pole

Von Oliver Runschke
24h Le Mans
Beide Porsche 919 Hybrid stehen in Le Mans vorläufig in der ersten Startreihe. Nach mehreren Unfällen nur wenig Fahrtzeit im Qualifying.

Viel Arbeit gab es im ersten Qualifying für die 24h von Le Mans am Donnerstagabend nur für die Abschleppwagenfahrer. Das zweistündige Qualifying wurde nach Unfällen zwei Mal mit der roten Flagge unterbrochen und schliesslich vorzeitig beendet, da Leitplanken ersetzt werden musste. Die gesamte Fahrtzeit betrug nur rund 45 Minuten, in der Porsche allerdings beide 919 Hybrid nach vorne brachte. Brendon Hartley setzte die vorläufige Bestzeit (3:23,157 Min.) und lag damit 0,771 Sekunden vor dem Schwesterauto mit Lieb/Jani/Dumas. Das Qualifying wird am Donnerstagabend mit zwei weiteren Sessions fortgesetzt. Dann haben alle Teilnehmer nochmals insgesamt vier Stunden Zeit, ihre Zeiten zu verbessern.

Das Qualifying war keine 30 Minuten alt, als Nicolas Minassian im SMP-Oreca-Nissan im Kiesbett Eingangs der Porsche-Kurven landete. Nach 20-minütiger Unterbrechung wurde die Session fortgesetzt, dann allerdings nach wenigen Minuten nach einem Abflug von Fernando Rees im Aston Martin Racing-Aston Martin Vantage abermals unterbrochen und vorzeitig beendet, da Rees mehrere Meter Leitplanke rasierte. Der Aston Martin wurde an der Fahrerseite schwer beschädigt, Rees blieb aber abgesehen von einer Prellung am Knie unverletzt. Auf dem Abschlepper wurden nach kleineren Abflügen oder Reifenschäden einer der GTE-Am-Ferrari, der Young Driver-Aston Martin Vantage, der SMP-Ferrari 458 Italia und der IMSA-Porsche von Merlin/Maris/Helary zurück in Fahrerlager gebracht.

Hinter der Porsche-Doppelspitze folgen die beiden Toyota TS040 von Wurz/Nakajima/Sarrazin und Davidson/Buemi/Lapierre, dann die beiden verbliebenen Audi R18 e-tron quattro.

Toyota hatte im ersten Qualifying ein rares technisches Problem: Als Rees in den Leitplanken landeten, rollte Stéphane Sarrazin nach Verlust des Öldrucks am Dunlop-Bogen aus.

Schnellster LMP2 war der Oak-Morgan-Nissan (Pla/Canal/Rusinov) vor dem Signatech-Alpine-Nissan (Pancatici/Webb/Loup-Chatin) und dem KCMG-Oreca-Nissan (Bradley/Howson/Imperatori).

Die vorläufige GTE-Pole geht an AF Corse-Ferrari mit Bruni/Fisichella/Vilander. Der Ferrari lag vor dem schnellsten Aston Martin (Mücke/Turner/Senna), Porsche (Holzer/Makowiecki/Lietz) und Corvette (Garcia/Magnussen/Taylor).

Die GTE-Am-Bestzeit fuhr der SMP-Ferrari 458 Italia von Bertolini/Basov/Shaitar, mit dem Aleksey Basov allerdings in den Leitplanken endete.

Das Qualifying in Le Mans wird am Donnerstag mit zwei weiteren Sessions zwischen 19:00 – 21:00 Uhr und 22:00 – 24:00 Uhr fortgesetzt.

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