Kann BMW den 20. Gesamtsieg beim 24h-Rennen holen?

Von Sören Herweg
24h Nürburgring
Nach der starken Vorstellung von Schubert Motorsport beim dritten VLN-Lauf gilt BMW nun als einer der Topfavoriten auf den Gesamtsieg.

Nach der starken Vorstellung von Schubert Motorsport beim dritten VLN-Lauf gilt BMW nun als einer der Topfavoriten auf den Gesamtsieg.

Insgesamt sechs BMW M6 GT3 gehen beim 24h-Rennen Nürburgring-Nordschleife in den Kampf um den Gesamtsieg, dazu gesellen sich eine Unzahl von weiteren Fahrzeugen.

BMW ist mit seinem M6 GT3, der deutsche Hersteller der am wenigsten Kilometer auf der Nürburgring-Nordschleife gesammelt hat. Im Gegensatz zur Konkurrenz von Audi, Porsche oder Mercedes-AMG ist der M6 erst in diesem Jahr zum ersten Mal auf die Nordschleife gegangen. Beim ADAC 24h-Qualifikationsrennen, wo ROWE Racing den dritten Platz einfuhr, und beim dritten VLN-Saisonrennen, als Schubert Motorsport einen fulminanten Doppelsieg einfuhr, blitze das Potential des neuen Münchner Sportwagen aber mehr als deutlich auf. Allerdings hat man hierfür auch schon einen kleinen Denkzettel verpasst bekommen, die finale Anpassung der Balance of Performance bescherte den BMW M6 eine Reduzierung des maximalen Ladedrucks um 45 mbar, von 1775 auf 1730. Gleichzeitig hat man aber einen vergrößerten Tankrestriktor erhalten.

Mit den vier werksunterstützen Autos, jeweils zwei werden von ROWE Racing und Schubert Motorsport eingesetzt, soll nun endlich der 20. Gesamtsieg beim Eifelklassiker eingefahren werden. Bei ROWE Racing haben sich vor allem Alexander Sims, Philipp Eng, Maxime Martin und Klaus Graf auf die Setup-Arbeit konzentriert. Sims, Eng und Martin bekommen als vierten Mann noch Dirk Werner in den BMW M6 GT3. Graf’s Teamkollegen im zweiten ROWE M6 sind Richard Westbrook, Markus Palttala und Nicky Catsburg.

Bei Schubert Motorsport hat man mit Augusto Farfus, Marco Wittmann, Jörg Müller und Jesse Krohn ein sehr schlagkräftiges Quartett gebildet, dies zeigte sich vor allem bei der 24h-Generalprobe vor etwas über einer Woche als Wittmann, Müller und Krohn das Rennen nach belieben dominierten. Im zweiten BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport sitzen Lucas Luhr, John Edwards, Jens Klingmann und Martin Tomczyk. Edwards ist hier die große Unbekannte, da er über nicht all zu viel Nordschleifen-Erfahrung verfügt.

Neben den vier Werks-M6, setzt Walkenhorst Motorsport ebenfalls zwei der turbobefeuerten GT3 Sportwagen ein. Victor Bouveng, Christian Krognes und Tom Blomqvist sind dabei ein Trio, welches durchaus für eine Überraschung sorgen kann, beim dritten Saisonrennen holte man einen souveränen dritten Platz. Für das zweite Auto stehen bisher nur Matias Henkola und Kazunori Yamauchi als Piloten fest. Zusätzlich startet Teamchef Henry Walkenhorst zusammen mit Peter Posavac in einem BMW Z4 GT3. 

Insgesamt sind 41 BMWs beim 24h-Rennen am Start, der Münchner Autobauer stellt damit rund ein Viertel des gesamten Starterfeld und darf sich somit neben Hoffnungen auf den Gesamtsieg auch sicherlich viele Klassensiege feiern. Wobei der 20. Gesamtsieg sicherlich der bedeutendste Triumph wäre, mit den Autos von Schubert und ROWE ist man auf jeden Fall sehr stark aufgestellt. 

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