24h Nürburgring: So geht es in die lange Nacht

Von Oliver Müller
24h Nürburgring
Immer ganz vorne dabei: Der Mercedes-AMG GT3 vom Haribo Racing Team-AMG

Immer ganz vorne dabei: Der Mercedes-AMG GT3 vom Haribo Racing Team-AMG

Der grosse Langstrecken-Klassiker in der Eifel ist in vollem Gange. Nach der turbulenten Startphase ist nun etwas Ruhe eingekehrt. Mercedes-AMG und BMW bestimmen das Rennen an der Spitze.

Chaos, Dramatik und Rennabbruch. Die Startphase des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring hatte es in sich. Doch nach ca. dreieinhalbstündiger Unterbrechung konnte das Rennen wieder gestartet werden. Nachdem (aus Sicherheitsgründen) drei Einführungsrunden absolviert wurden, konnte Pole-Setter Maro Engel im Mercedes-AMG GT3 (AMG-Team Black Falcon – Haupt/Buurman/Engel/Müller) als erstes Gas geben. Doch schon in der ersten Runde wurde er bis auf Position neun durchgereicht. «Wir haben bei Maro ein bisschen Tempo rausgenommen. Wir wollen kein Risiko eingehen», erklärte Black Falcon-Teamchef Jean Paul Breslin.

So waren es zunächst zwei BMW M6 GT3 (Schubert und Rowe) und der Audi R8 LMS vom Team WRT Leonard/Frijns/Sandström/Vervisch, die sich an die Spitze setzen konnten. Doch dann schlug die Stunde der Goldbären. Denn beide Mercedes-AMG GT3 vom Haribo Racing Team-AMG fuhren nach vorn – und setzten sich mit den Piloten Uwe Alzen und Maxi Götz locker von der Konkurrenz ab. Eigentlich sollte das Rennen mit beiden Haribo-GT3 begonnen werden, und dann (ab einem gewissen Zeitpunkt) einer der beiden aus dem Rennen zurückgezogen werden. (so zumindest der Plan des Teams vor dem Rennen) Ob es dabei bleibt, wird dich nun zeigen.

Nach der Runde der ersten (planmässigen) Boxenstopps konnte dann der BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport (Farfus/Krohn/Müller/Wittmann) die erste Position übernehmen. Doch die Freude hielt nicht lange an. Denn nur wenige Minuten später verabschiedete sich der 4,4L-Turbomotor des Wagen auf der Döttinger Höhe in die ewigen Jagdgründe - und beendete spektakulär die Singhoffnungen des Quartetts.

Gemischt ist die Stimmung im Porsche-Lager: Während der 911 GT3 R von Lietz/Bergmeister/Christensen/Makowiecki sich immer weiter nach vorne arbeite - und inzwischen in die Top 6 einfahren konnte, ist der Schwesterwagen nach einem Unfall in der Startphase schon raus aus dem Rennen. Le-Mans-Sieger Nick Tandy schlug im Bereich 'Hohe Acht' in die Begrenzung, blieb aber unverletzt.

Besser läuft es da bei der Scuderia Cameron Glickenhaus: Die beiden SCG003C liefen bislang fehlerfrei und konnten sich so in den Top 25 festsetzten.

Auch nicht mehr mit dabei ist einer der Publikumslieblinge: Der Opel Manta von Beckmann/Strycek/Hass/Schulten. «Die Kupplungsglocke ist leider gebrochen und wir haben kein Ersatzteil. Wir müssen aufgeben», erklärte ein enttäuschter Volker Strycek.

So steht es nach 6,5 Stunden

Haribo Racing Team-AMG Alzen/Arnold/Götz/Seyffarth
AMG-Team HTP Motorsport Baumann/Mücke/Buhk/Jäger
AMG-Team Black Falcon Haupt/Buurman/Engel/Müller
Haribo Racing Team-AMG Alzen/Arnold/Götz/Seyffarth
AMG-Team HTP Motor. Vietoris/Seefried/Hohenadel/vd Zande
Manthey Racing Lietz/Bergmeister/Christensen/Makowiecki
Schubert Motorsport Edwards/Klingmann/Luhr/Tomczyk
AMG-Team Black Falcon Schneider/Engel/Christodoulou/Metzger
Team WRT Leonard/Frijns/Sandström/Vervisch
Audi Sport Team Phoenix Haase/Rast/Winkelhock/Stippler

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