Marc Buchner (15.): Erster Moto2-EM-Punkt

Von Frank Aday
Moto2-EM
Marc Buchner

Marc Buchner

Marc Buchner vom Team H43 Nobby Blumaq-Talasur kam am Sonntag in Barcelona in seiner noch jungen Moto2-EM-Karriere zum ersten Mal in den Punkterängen ins Ziel.

Für den 24-jährigen Bonner Marc Buchner machte sich auch bei der zweiten Station der neugeschaffenen Moto2 European Championship am vergangenen Wochenende auf der Grand-Prix-Strecke Circuit de Barcelona-Catalunya fehlende Rennpraxis bemerkbar.

Buchner qualifizierte sich am Samstag für den 19. Startplatz. Der Kalex-Pilot fand sich nach einem verpatzten Start im hinteren Drittel des Feldes wieder. Doch er startete eine starke Aufholjagd. Buchner sah in seinem insgesamt erst fünften Moto2-Rennen – er absolvierte zwei Gaststarts zum Ende der Saison 2014 – als 15. die Zielflagge. Es war Buchners erster Punkt.

«Den Circuit in Barcelona kenne ich erst seit dem offiziellen Test für diesen Event vor zwei Wochen. Ich bin aber nicht nur wegen der mangelnden Streckenkenntnisse nur schleppend auf ansprechende Rundenzeiten gekommen. Von dem her war ich nach den Qualifyings enttäuscht, da ich mein persönliches Ziel mit einem Startplatz in der vierten Reihe klar verfehlt hatte. Wir konnten genau sehen, was nicht richtig lief, trotzdem wollte es in keiner der beiden Sessions gelingen in einem guten Rhythmus zu kommen: Nicht ein einziges Mal habe ich ein paar schnelle Runden am Stück zustande gebracht, was womöglich auch an der Hitze gelegen haben mag. Diese extrem heißen Temperaturen bin ich noch nicht richtig gewohnt, es fällt mir schwer, über längere Distanzen auf höchsten Level zu pushen», klagte Buchner.

«Im Gegensatz zu den Qualifyings lief es am Sonntag während des Warm-up bei noch angenehmeren Bedingungen wesentlich besser. Hinsichtlich der Rundenzeiten ist nicht wirklich ein großer Sprung gelungen, aber zumindest war der Rhythmus um vieles konstanter. Der Start in das Rennen selbst war wieder eine Katastrophe, ich musste mich erst step-by-step nach vorne arbeiten. Das Gefühl für die Bedingungen und mit dem Motorrad war allerdings besser, sodass ich schnell in einen guten Rhythmus kam. Mein Rhyhtmus hätte eigentlich für eine noch bessere Platzierung gereicht, aber leider bin ich in der Anfangsphase an ein paar Konkurrenten nicht schnell genug vorbei gekommen.»

«Wenige Runden vor Schluss war ich in einem interessanten Positionskampf gegen Marco Nekvasil und zwei weiteren Fahrern verwickelt. Marco war auf der Bremse sehr stark und als er schließlich Maximilian Scheib-Kruger überholt hatte, ist die Gruppe auseinandergerissen, weil dieser meinen Rhythmus gestört hatte. Dieser eine Punkt für Rang 15 ist wirklich hart verdient. Trotzdem ist das nur ein schwacher Trost. Das Ziel war, das Rennen weiter vorne zu beenden. Auch dieses Wochenende zeigte sich sehr eindeutig, dass mir aktuell noch viele, viele Runden mit diesem Motorrad und noch mehr Erfahrungen in dieser hartumkämpften Klasse fehlen. Zum Glück geht es diesen Dienstag gleich mit zweitägigen Testfahrten als Vorbereitung für das nächste Rennwochenende Anfang Juli im MotorLand Aragón weiter.»

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