Moto3 Buriram: Grandiose KTM-Rückkehr – David Almansa gewinnt für Intact!
David Almansa (Liqui Moly Dynavolt Intact KTM) und Maximo Quiles (CFMoto Aspar) fuhren im Thailand-Grand-Prix der Moto3-Klasse in einer eigenen Liga. Über den Sieg entschieden Zentimeter.
Mit der Verpflichtung von David Almansa, der Spanier wurde im Vorjahr für das Team Leopard Honda WM-Elfter, hat Teammanager Peter Öttl eine gute Nase bewiesen. Der 20-jährige KTM-Rückkehrer beendete sowohl das Zeittraining als auch das Qualifying für das Team Liqui Moly Dynavolt Intact GP auf Platz 1.
Da Almansa nicht nur herausragenden Speed über eine Runde hatte, sondern auch eine starke Pace über die Distanz, ging er in Thailand als Favorit in den ersten Grand Prix der Saison über 19 Runden.
Der Start von Almansa war nicht ideal und er wurde im Sprint zur ersten Kurve von Maximo Quiles (CFMoto Aspar) überrumpelt, doch bereits wenige Kurven später lag Almansa wieder vorne.
Nach nur einer Runde hatte sich bereits eine Spitzengruppe herausgebildet mit Almansa, Quiles, Alvaro Carpe, Adrian Fernandez und Ryusei Yamanaka, der in der zweiten Runde ausrutschte und damit aus dem Rennen war.
Während Almansa und Quiles an der Spitze in den ersten sieben Runden eine Lücke von 1,4 sec zu den Verfolgern auffahren konnten, arbeitete sich der Indonesier Vida Pratama auf Platz 3 vor, mit Fernandez, Carpe und Valentin Perrone am Hinterrad.
Zur Halbzeit hatten Almansa und Quiles schon fast drei Sekunden Vorsprung. Quiles folgte seinem Landsmann wie ein Schatten und ging in Runde 11 erstmals in Führung. Nach Runde 14 von 19 führten Almansa und Quiles 6,8 sec vor dem Verfolger-Quartett.
Zentimeter entschieden über den Sieg
In der vorletzten Runde konnte Almansa eine Viertelsekunde Vorsprung gegenüber Quiles herausfahren, nach einem Fehler von Quiles war es sogar fast eine halbe Sekunde. Doch Quiles stürmte zurück, bremste sich in der letzten Kurve vorbei, Almansa gelang der Konter und gewann mit ein paar Zentimetern Vorsprung seinen ersten Grand Prix! Was für ein Debüt für das Memminger Intact-Team. Perrone setzte sich bei den Verfolgern durch und eroberte den letzten Podestplatz vor Carpe, Pratama und Fernandez.
Der Österreicher Leo Rammerstorfer (SIC58 Honda) arbeitete sich im Rennverlauf von Startplatz 23 bis auf die respektable 16. Position nach vorne und kratzte in viele Zweikämpfe verwickelt vorübergehend sogar an den Punkten.
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