Warum sich Albert Arenas gegen die Moto2 und für Supersport-WM entschied
Mit dem Sieg im zweiten Lauf gelang Albert Arenas ein Einstand nach Maß in der Supersport-WM 2026. Der Yamaha-Pilot hatte aber auch Angebote aus dem Moto2-Paddock.
Auf dem Papier ist Albert Arenas einer der wenigen Rookies im Teilnehmerfeld der Supersport-WM 2026, tatsächlich bringt der Spanier aber einen immensen Erfahrungsschatz mit. Seit 2016 fährt der 29-Jährige international, zuerst in der Moto3 und ab 2021 in der Moto2. Als WM-Achter mit einer Podestplatzierung war die vergangene Moto2-Saison seine beste.
Aus den vergangenen Jahren wissen wir: Die mittlere GP-Kategorie ist eine hervorragende Schule für die Supersport-WM, was die Weltmeistertitel von Sandro Cortese (2018), Randy Krummenacher (2019), Andrea Locatelli (2020), Dominique Aegerter (2021/2022), Nicolò Bulega (2023) und Stefano Manzi (2025) eindrucksvoll beweisen.
Vielleicht hatte Arenas auch diese Erfolge im Hinterkopf, als er sich bewusst gegen Angebote aus der Moto2 und bei AS Racing Yamaha für die Supersport-WM unterschrieb.
«Ich spürte, dass ich etwas anderes benötige – etwas für die nächsten drei oder fünf Jahre. Deshalb wählte ich die Supersport-WM, als Startpunkt eines Fünfjahresplans», erklärte Arenas auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com. «Bei Yamaha ergibt sich vielleicht die Möglichkeit, in die Superbike-Kategorie zu wechseln. Ich möchte Rennen gewinnen und diese Meisterschaft ist großartig. Yamaha hat mich sehr umworben und das alles zusammen gab mir ein gutes Gefühl, dass ich in diesem Umfeld gut aufgehoben bin. So ist der Plan und ich kann jeden Tag daran arbeiten. Ich kann hier etwas aufbauen.»
Im Fahrerlager der Superbike-WM geht es ruhiger und familiärer zu, als im wusligen GP-Paddock. Empfindet das Arenas auch so? Ich muss zugeben, darüber habe ich noch gar nicht groß nachgedacht – dafür war ich bisher zu fokussiert auf meinen Job», betonte der Katalane. «Das Format finde ich zumindest super.»
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