ETC Valencia: Dirk Geiger beendet lehrreiche Saison

Von Andreas Gemeinhardt
Moto3 Junioren-WM
Dirk Geiger (Honda) - Team Intact Battery Power MAS

Dirk Geiger (Honda) - Team Intact Battery Power MAS

In Valencia fand das Finale des European Talent Cups 2018 statt. Intact Battery Power MAS-Pilot Dirk Geiger holte zum sechsten Mal in dieser Saison Punkte und landete im Gesamtklassement auf dem 20. Rang.

In sechs von insgesamt elf Läufen um den European Talent Cups konnte Dirk Geiger in den Top-15 über die Ziellinie stürmen. Nachdem er in Valencia den 14. Platz erzielte, beendete der 15-jährige Mannheimer die Saison 2018 mit 112 Punkten auf dem 20. Gesamtrang.

Viele neue Strecken und Eindrücke musste Dirk Geiger in seinem ersten Jahr in dieser hartumkämpfen Nachwuchs-Rennserie meistern. Der talentierte Youngster entwickelte sich über die Saison kontinuierlich weiter und hat nach Meinung seines Teammanagers und Coachs Alvaro Molina das Potential, in Zukunft um Siege zu kämpfen.

«Das Wochenende insgesamt war in dem Sinne gut, dass Dirk erneut in die Punkte kam», meint Molina. «Er beendete während der Saison insgesamt sechs Rennen in den Punkten, das ist mehr als die Rennen, in denen er leer ausging. Am Ende landete er in den Top-20. Geht man von seinem Potenzial aus, kann man vielleicht sagen, dass wir mehr als den 14. Platz im Rennen erwartet hatten. Vor allem, weil dies das beste Wochenende war, das er je hatte.»

«Dirk war am Freitag sogar schneller als der Tabellenführer und das bei Nässe, bei Mixbedingungen sowie auch im Trockenen. Im Qualifying 1 war er Fünfter seiner Gruppe mit sehr guten Rundenzeiten. Danach hatte er im QP2 und im Rennen Probleme. Im QP2 machte er einige Fehler. In QP1 war die erste Kurve nass. Dort verlor er Zeit im Vergleich zum QP2, wo er aber auch nur 1,3 schneller war bei deutlich perfekteren Bedingungen.»

«Das Problem war, dass Dirk viel Druck auf sich selbst ausübte. Deshalb kam er in der Startaufstellung nicht weiter vor. Aber auch das ist normal. Dieses Projekt begann sehr spät. Das Niveau in Spanien und in dieser Kategorie ist sehr hoch, was für einen Deutschen, der nicht über all diese Trainingsmöglichkeiten verfügt, nicht einfach ist. Der Gewinner der Meisterschaft gehört auch zu den Top-3 des Red Bull Rookies Cups. Und normalerweise bestreiten die meisten der vor ihm fahrenden Rivalen zwei verschiedenen Meisterschaften.»

«Für Dirk war in diesem Jahr alles neu. Neue Strecken und neue Reifen. Es hatte also viel Arbeit zu erledigen. Aber was er in dieser Saison erreicht hat, was er in seiner Mentalität verändert hat, um zu verstehen, was er tun muss, um besser zu sein, wie er seinen Lebensstil geändert hat, all diese Dinge machen mich sicher, dass Dirk im nächsten Jahr viel stärker sein kann. Er hat großes Potenzial, er braucht nur etwas mehr Zeit und wird sicher bald um den Sieg kämpfen.»

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