Analyse von Enea Bastianini nach Sepang – was KTM verbessern muss
Enea Bastianini (KTM) ist mit seinem MotoGP-Test in Sepang zufrieden. Er fühlt sich gut auf der RC16, weiß aber auch genau, was noch verbessert werden muss. Ein altes Problem konnte verringert werden.
KTM-Tech3-Pilot Enea Bastianini konnte sich beim Sepang-Test kontinuierlich steigern. Am Ende war er in der kombinierten Zeitenliste über drei Tage mit seiner Zeit von 1:57,290 min auf Rang 11 zu finden – auf den Schnellsten, Alex Marquez (Gresini Ducati), hatte er 0,888 sec Rückstand. Auch im internen KTM-Duell muss sich der Italiener nicht verstecken. Auf Markenkollege Pedro Acosta, der als bester RC16-Fahrer auf Platz 8 landete, fehlten ihm nur 0,174 sec.
«La Bestia» spulte in dieser Woche mit seiner KTM viele Runden ab und verrichtete zudem viel Testarbeit. Sein Resümee fällt positiv aus: «Wir haben an diesen drei Tagen viel gearbeitet und uns in allen Bereichen verbessert. Das war wichtig für mich, und es war auch gut, mit meinem neuen Crew-Chief zusammenzuarbeiten. Ich fühle mich jetzt wohl auf dem Motorrad, und das verdanke ich der Arbeit im Winter im Windkanal und weiteren Dingen hier. Wir haben einige gute Lösungen gefunden, aber wir können uns noch weiter verbessern. Es ist erst der erste Test und wir wollen beim nächsten Mal noch mehr ausprobieren.»
Lücke zu Ducati muss geschlossen werden
Welches Programm spulte Bastianini an den drei Tagen mit seiner Tech3-Crew ab? «Am ersten Tag haben wir an der Ergonomie gearbeitet, am Mittwoch am Setup und am Donnerstag haben wir das Aerodynamik-Paket noch einmal getestet. Wir haben viele positive Dinge herausgefunden, und ich bin zufrieden», betonte der 28-Jährige. «Wir müssen aber die Lücke zu den Fahrern vor uns schließen. Wir sind schnell, aber im Vergleich zu den anderen fehlt uns noch etwas.»
Vor allem Ducati hat in Malaysia demonstriert, dass sie mit der Desmosedici einen weiteren Schritt nach vorn gemacht haben. Wo strauchelt KTM noch? «Ich denke, beim Einlenkverhalten – das ist einer der wichtigsten Dinge, um eine schnelle Rundenzeit zu fahren», erklärte Bastianini. «Zudem hatte ich viele Vibrationen im Bike. Wir haben dann einen anderen Reifen aufgezogen und versucht, eine Lösung zu finden. Es wurde dann besser. Dazu kam das Chattering am Vorderreifen. Im Vergleich zu letztem Jahr ist es aber viel besser geworden.»
In zwei Wochen geht es mit dem Buriram-Test weiter. Eine Woche danach findet das erste Rennwochenende der MotoGP-Saison 2026 statt.
Ergebnisse MotoGP Sepang-Test (kombiniert):
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Alex Marquez (E)
Ducati
1:56,402 min
2.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,124 sec
3.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
+0,383
4.
Marc Marquez (E)
Ducati
+0,387
5.
Joan Mir (E)
Honda
+0,472
6.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,527
7.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+0,581
8.
Pedro Acosta (E)
KTM
+0,714
9.
Maverick Vinales (E)
KTM
+0,724
10.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+0,843
11.
Enea Bastianini (I)
KTM
+0,888
12.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+0,924
13.
Luca Marini (I)
Honda
+1,163
14.
Alex Rins (E)
Yamaha
+1,178
15.
Brad Binder (ZA)
KTM
+1,188
16.
Johann Zarco (F)
Honda
+1,199
17.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
+1,467
18.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,754
19.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+1,924
20.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+2,074
21.
Lorenzo Savadori (I)
Aprilia
+2,164
22.
Augusto Fernandez (E)
Yamaha
+2,876
23.
Andrea Dovizioso (I)
Yamaha
+4,279
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