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Neue Zuschauerbrücke für die Rennstrecke in Le Mans
Der Automobile Club de l'Ouest verbessert auch 2020 die Infrastruktur rund um die Strecke in Le Mans. Diesmal gibt es eine neue Zuschauerbrücke direkt hinter dem Haupteingang. Sie erhält den Namen Don Panoz.
24h Le Mans
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Die 24 Stunden von Le Mans zählen zu den letzten großen Mythos-Veranstaltungen im Motorsport. Auch der verwendete 13,626 Kilometer lange 'Circuit de la Sarthe' hat echten Legenden-Charakter. Der Kurs in Le Mans bestand in den Anfangsjahren des Rennens komplett aus öffentlichen Landstraßen. Über die Jahrzehnte wurde an der Strecke immer weiter gewerkelt, umgebaut und angepasst. Aktuell ist der Anteil der öffentlichen Straßen bei circa zwei Drittel. Dieser wird in den kommenden Jahren auch mehr oder weniger stabil bleiben.
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Nichtsdestotrotz nutzt der Automobile Club de l'Ouest die Wintermonate jeweils, um Verbesserungen an der Gesamtanlage durchzuführen. Das aktuelle Programm besteht derzeit aus zwei Projekten. Dem Besucher gleich ins Auge stechen wird eine neue Zuschauerbrücke, die gerade errichtet wird. Diese ist direkt hinter dem Haupteingang zur Strecke angesiedelt – also im Bereich des Museums. Die Brücke geht jedoch nicht über die Strecke, sondern verläuft parallel dazu. Letzten Endes soll sie die Zuschauerströme aufnehmen, die sich von den Haupttribünen bei Start/Ziel hoch zum Dunlop-Bogen und in Richtung 'Tertre Rouge' bewegen (bzw. natürlich auch den entgegengesetzten Strom vom oberen Teil der Strecke wieder runter zu Start/Ziel). Die Brücke überquert faktisch die Einfahrt zu jenem Tunnel, welcher den Verkehr vom Haupteingang hinein in den Paddock führt. An dieser Stelle kam es in den letzten Jahren teilweise zu mächtigem Durcheinander, da sich die Fußgänger jeweils durch die wartenden Autos geschlängelt haben. Nun bleiben die Fußgänger etwas erhöht und können Straße und Tunneleingang gemütlich überqueren und dabei auf die Fahrzeuge hinab schauen.
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Darüber hinaus erhält die Zuschauerbrücke auch einen eigenen Namen: Don Panoz. Sie erinnert damit an den 2018 verstorbenen Sportwagen-Enthusiasten, der 1998 das erste Petit Le Mans in Road Atlanta ausgerufen hatte und im Folgejahr die American Le Mans Series aus der Traufe hob.
Eine weiteres Update am Le-Mans-Komplex wird dagegen nicht unmittelbar auffallen. Hier dreht es sich vielmehr um das Regenwassermanagement der Anlage. Die Arbeiten werden derzeit im Streckenabschnitt 'Garage Vert' durchgeführt, der zur 1965 errichteten permanenten Rennstrecke 'Circuit Bugatti' gehört, aber auch einen temporären Campingplatz beinhaltet.
Dort werden nun riesige Rohre im Boden verlegt, die das Regenwasser entsprechend ableiten können und damit ein Überfluten des Kurses verhindern sollen. Zum Gesamtkonzept des Projektes gehört auch ein Rückhaltebecken.
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