Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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83 Runden, knapp 191 Kilometer und bis zu 70 Grad im Cockpit: Auf die Piloten wartet auf dem Norisring eine ganz besondere Herausforderung. Denn am kommenden Wochenende rechnen die Meteorologen mit hochsommerlichen Temperaturen. Für die Fahrer seien die Bedingungen "grundsätzlich sehr hart", wie DTM-Spitzenreiter Mike Rockenfeller erklärte.
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Das probateste Mittel gegen die Hitze? Ganz einfach: In Führung liegen. "Wenn man einen komfortablen Vorsprung und ein Auto hat, das sich gut fahren lässt und Luft nach hinten hat, dann ist es deutlich angenehmer", so der Phoenix-Pilot. Anstrengender sei es natürlich, wenn man viele Runden lang einen hartnäckigen Gegner im Rücken habe, so Rockenfeller. "Dann musst du dich verteidigen und darfst null Fehler machen." Denn der Stadtkurs in Nürnberg fordert fehlerfreies Fahren am Limit. Eine Strecke, auf der den Piloten trotz des auf den ersten Blick einfachen Layouts eine Menge abverlangt wird. Sein Audi-Markenkollege Timo Scheider sieht das etwas anders. Denn gerade der Druck im Rennen lässt den 34-Jährigen die Hitze vergessen. "Wenn du zu 100 Prozent fokussiert bist, hast du gar keine Zeit darüber nachzudenken, wie heiß es vielleicht ist. Demzufolge wäre es die beste Variante, das Rennen anzuführen, mit 20, 30 Metern Vorsprung. So dass du weißt, der Gegner ist da und du darfst dir keinen Fehler erlauben", erklärte Scheider.
Doch nicht nur psychisch, sondern auch physisch trifft Scheider sämtliche Vorkehrungen für die Fahrt durch den Glutofen. "Ich habe mir eine Helmkühlung organisiert inklusive verschiedener Kühlwesten. Außerdem probiere ich erstmals eine neues Kühlmittel aus, das auf die Unterwäsche kommt", so der zweimalige DTM-Champion.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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