Kuriose Strafe gegen Spengler: Gemeinnützige Arbeit
Kuriose Strafe in der DTM: Bruno Spengler ist nach dem letzten Saisonrennen auf dem Hockenheimring zu drei Stunden gemeinnütziger Arbeit verdonnert worden.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Ungläubiges Staunen im Fahrerlager. Dann Gelächter. Das schließlich immer lauter wurde. Doch die Rennleitung machte auf dem Hockenheimring keine Witze: Bruno Spengler ist nach dem letzten Saisonrennen bestraft worden. Und zwar zu drei Stunden gemeinnütziger Arbeit. "Abzuleisten ist die Strafe in Abstimmung mit dem DMSB", teilte die Rennleitung mit.
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Ein Witz? Nein, denn laut den Statuten, genauer gesagt laut Artikel 12.3.1.c des Internationalen Sportgesetzes des Automobil Weltverbandes FIA, kann eine solche Strafe tatsächlich verhängt werden. Was genau der Kanadier wann nun tun muss im Rahmen seiner gemeinnützigen Arbeit, wird ihm vom DMSB noch mitgeteilt. Der BMW-Pilot hatte im letzten Saisonlauf absichtlich abgebremst, so dass es zu einer Kollision mit Mercedes-Mann Daniel Juncadella gekommen war. Für die Rennleitung ein "unsportliches Verhalten".
Gar nicht witzig fand Spenglers Landsmann Robert Wickens die Strafe. Der Mercedes-Pilot war wegen einer Kollison mit BMW-Mann Augusto Farfus nachträglich mit einer 30-Sekunden-Strafe belegt worden.
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Der ursprünglich Achtplatzierte fiel so noch aus den Punkten und wird offiziell als 17. notiert. "Gemeinnützige Arbeit hätte ich definitiv vorgezogen", twitterte Wickens inklusive des Hashtags Consistency (Konstanz), ein deutlicher Seitenhieb gegen die Durchgängigkeit der Strafen durch die Rennleitung.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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