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Für Ducati-Pilot Sam Lowes war das Heimrennen in Donington Park emotionaler als ohnehin. Es war das erste Superbike-Wochenende nach dem Tod von Team-Eigner Marc van der Straten.
Am 5. Juli verstarb mit Marc van der Straten einer der größten Mäzene im Motorradsport. Sein Moto2-Team gewann 2014, 2017 und 2019 den WM-Titel. Von 2015 bis 2018 war die Truppe auch in der MotoGP vertreten. Seit 2024 tritt Marc VDS auch in der Superbike-WM an und setzt dort mit Sam Lowes eine Ducati Panigale V4R ein.
Nur wenige Tage nach dem Tod von van der Straten stand das Superbike-Meeting in Donington Park an – ein schwerer Gang für Lowes und das gesamte Team. Als Zeichen der Trauer trug Lowes in den Freitagssessions einen schwarzen Helm und auch die sonst farbige Startnummer war schwarz. Es ist klar: Für den Engländer war das Heimrennen kein Freudenfest.
«Die Woche war für alle, die mit Elf Marc VDS Racing verbunden sind, sehr emotional», blickte der 35-Jährige zurück. «Ich hatte das große Glück, seit 2020 Teil der VDS-Familie in der Moto2 und der Superbike-WM zu sein, und ich bin dankbar für das Vertrauen, das er in mich gesetzt hat, und für die Chancen, die er mir gegeben hat. Er war ein wichtiger Teil meiner Karriere, und wir haben gemeinsam viele großartige Momente erlebt. Ich werde ihn sehr vermissen, denn er war ein großartiger Mensch.»
Lowes lieferte mit den Plätzen 4, 3 und 7 ein solides Wochenende ab. Den Podestplatz im Superpole-Race widmete er dem verstorbenen Marc van der Straten.
«Angesichts der schwierigen Vorbereitung können wir auf dieses Wochenende positiv zurückblicken. Ich war unglaublich stolz, im Sprintrennen auf dem Podium zu stehen, denn das war mir ein großes Anliegen, um Marc zu ehren», betonte der Engländer. «Es war auch ein ganz besonderes Gefühl, vor den britischen Fans auf dem Podium zu stehen. Ihre Unterstützung war wieder einmal phänomenal, und ich liebe es, in Donington Rennen zu fahren. Die Strecke ist fantastisch und die Unterstützung riesig, und jedes Jahr, wenn ich zurückkomme, scheint sie noch größer zu werden. Wir können mit Zuversicht in die Sommerpause und nach Frankreich fahren.»
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