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Pascal Wehrlein: «Andere Fahrer hätten aufgegeben»
Pascal Wehrlein beendete das erste Rennen in Oschersleben auf dem fünften Platz. Damit übernahm der 20-Jährige wieder die Führung in der Fahrerwertung der DTM.
DTM
Im Artikel erwähnt

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Er liegt jetzt mit 130 Punkten vier Zähler vor dem Schweden Mattias Ekström (Audi). Das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG führt zudem die Teamwertung der DTM mit 31 Zählern Vorsprung an.
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Stimmen zum Rennen Pascal Wehrlein (20 Jahre, Deutschland): Heute wäre deutlich mehr drin gewesen. Leider ist meine Servolenkung ziemlich früh im Rennen ausgefallen, als ich gerade Druck auf Farfus ausgeübt habe. Andere Fahrer würden in so einer Situation aufgeben, aber ich wollte das Rennen zu Ende fahren. Für mich ging es mit Platz fünf um Schadensbegrenzung in der Meisterschaft, die ich jetzt wieder anführe. Unter diesen Umständen ist es ein gutes Ergebnis. Aber ohne das Problem wäre mehr möglich gewesen. Schade. Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien): Ich bin mit dem Ergebnis relativ zufrieden. Vom 14. Startplatz ist dieses Ergebnis in Ordnung. Es ist immer schön, in die Punkteränge zu fahren - auch wenn es nur einen Punkt gibt. Das Rennen verlief für mich ziemlich rund. Der Start und die erste Runde waren gut. Mein Ziel waren immer die Punkte und das habe ich erreicht.
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Paul Di Resta (29 Jahre, Schottland): Es gab eine Kollision im Mittelfeld, der ich gewissermaßen zum Opfer gefallen bin. Die Front meines Autos wurde dabei stark beschädigt. Um solchen Dingen aus dem Weg zu gehen, muss ich mich weiter vorne qualifizieren. Hoffentlich haben wir morgen ein gutes Auto dafür.
Lucas Auer (21 Jahre, Österreich): Nach einer Strafe musste ich das Rennen von hinten in Angriff nehmen. Im Rennverlauf konnte ich einige Plätze gutmachen - das war nicht so schlecht. Jetzt müssen wir hart arbeiten, damit es morgen ein besserer Tag wird. Aber ich bin zuversichtlich.
Maximilian Götz (29 Jahre, Deutschland): Ein turbulentes Rennen, vor allem am Start. Nach dem Re-Start hing ich hinter Mattias Ekström. Ich war dicht dran und habe alles versucht, um an ihm vorbeizukommen. Leider hat es nicht geklappt. Ich hatte viel Untersteuern, was zuvor an diesem Wochenende nicht der Fall gewesen ist. Hinter Ekström habe ich dann einen kleinen Fehler gemacht. So ist Lucas an mir vorbeibekommen. Jetzt hoffe ich, dass ich morgen im zweiten Qualifying ein besseres Ergebnis einfahren kann. Denn dann ist definitiv mehr drin. Meine Jungs leisten großartige Arbeit. Dafür möchte ich ihnen gerne etwas zurückgeben. Christian Vietoris (26 Jahre, Deutschland): Das war ein schwieriges Rennen. Ich musste in der ersten Kurve zwei Fahrern ausweichen, die umgedreht worden waren. Deshalb musste ich weit außen herum fahren und war danach Letzter. Ich habe versucht, mich weiter nach vorne zu arbeiten, aber das Überholen ist auf dieser Strecke schwierig.
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Gary Paffett (34 Jahre, England): In der ersten Runde ging es sehr eng zu. Ich wurde von Mortara eingeklemmt und verlor bei Berührungen einige Aerodynamikteile. Danach hatte ich mit dem Auto zu kämpfen und einige Runden später bekam ich ein Problem mit der Lenkung. Die meisten Schäden beziehen sich aber auf das Bodywork. Somit sollten wir morgen wieder angreifen können. Robert Wickens (26 Jahre, Kanada): Ich hatte einen starken Start und überholte eine ganze Reihe Autos vor mir. Die erste Kurve fuhr ich auf der Innenseite an. In der Mitte der Bremszone hat sich Rockenfeller dann bewegt und um ihm auszuweichen, musste ich ganz innen entlang. Dort hatte ich leider Autos vor mir. Es war ein Albtraum. Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: Das war natürlich nicht das Rennen, das wir uns vor dem Wochenende erhofft hatten. Dass BMW aufgrund der Gewichtsverteilung stark sein würde, war klar, aber von der Pace unserer Autos her, wäre sicher mehr drin gewesen. Leider haben wir schon am Start mit Robert Wickens ein Auto verloren. Auch Gary Paffetts Fahrzeug wurde in dieser Situation stark beschädigt, sodass er das Rennen aufgeben musste. Positiv war heute, dass Pascal Wehrlein die Meisterschaftsführung zurück erkämpft hat. Mit einer defekten Servolenkung so lange seine Position zu verteidigen, ist auf jeden Fall eine riesige Leistung. Leider war es ihm aber dadurch auch nicht möglich, die vor ihm fahrenden Autos anzugreifen. Unser Team wird jetzt hart arbeiten, um die Autos für morgen wieder optimal vorzubereiten, damit wir am Rennsonntag hoffentlich ein besseres Ergebnis verbuchen können.
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