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Zukunft DTM und Super GT: Wie geht es jetzt weiter?

Das erste Dream Race von Super GT und DTM ist Geschichte. Jetzt wird erst einmal analysiert. Und wie geht es dann weiter?

DTM

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Gerhard Berger hat als DTM-Chef Visionen, Ziele. Nun ist Motorsport in der heutigen Zeit längst kein Selbstläufer mehr, sondern ein beschwerlicher Weg mit Hindernissen.

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Umso emotionaler wird es, wenn man vor Augen geführt bekommt, was möglich ist. Als er beim Dream Race durch die proppevolle Startaufstellung lief, war dieser Moment. 22 Autos, fünf Marken, ein Grid. Die Vision visualisiert. Greifbar und erlebbar.

"Als ich in der Startaufstellung stand, und die ganzen Hersteller gesehen habe, habe ich gedacht: ‚Das ist es‘. Darauf müssen wir uns fokussieren und dranbleiben, bis es passiert", sagte Berger. Das Dream Race war das erste gemeinsame Event von Super GT und DTM, mit Lexus, Nissan und Honda aus Japan und den deutschen DTM-Gästen Audi und BMW.

Die Kooperation der beiden Serien und das sogenannte Class-One-Reglement machten es möglich, wobei sich die Autos aktuell „nur“ sehr ähneln. 2020 wird die Super GT die Regularien einführen, mit denen die DTM bereits 2019 fuhr.

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Eine Aufbruchstimmung war spürbar. Zu beobachten war aber vor allem eine Seltenheit: Die Visualisierung einer möglichen Zukunft der beiden Serien, eine mögliche Verschmelzung als Testlauf sozusagen. Die Zukunft greifbar, in der Praxis zu bestaunen anstatt am Reißbrett.

Was sportlich dabei herauskam – die Super GT dominierte in teilweise spektakulären Rennen die DTM – war am Ende gar nicht so wichtig, was zählt, war das Zeichen.

Berger weiß: "Es ist hart manchmal, es ist frustrierend, aber wenn man das Resultat sieht, ist das der Weg, den wir gehen müssen. Wir müssen mit demselben Spirit weitermachen. Ich bin zu lange im Geschäft und habe schon viele Dinge gesehen. Aber das ist beeindruckend, das ist Welt-Motorsport. Nach der Formel 1 der spektakulärste Motorsport. Es sollte für alle klar sein. Aber es ist eine andere Sache, dass es am Ende auch passiert", so der Österreicher.

Doch wie geht es nun konkret weiter? Erst einmal mit Analysen. Auch, weil die unterschiedlichen Mentalitäten unter einen Hut gebracht werden müssen. Denn die Japaner sind nicht dafür bekannt, aus der Hüfte zu schießen.

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"Wir Europäer haben die Angewohnheit, manchmal zwei Schritte auf einmal zu machen. Die Japaner sind vorsichtiger und denken zweimal nach. Wir analysieren das Rennen in Hockenheim und dieses sehr vorsichtig", kündigte Berger an. Also was die Medienaufmerksamkeit betrifft, die Kosten, die Logistik, alles. "Dann schauen wir, was man besser machen kann, korrigieren muss und was der nächste Schritt sein kann. Es ist immer noch ein langer Weg, wir sind noch nicht da. In dieser schwierigen Zeit ist es vor allem eine Geldfrage", weiß Berger.

Dabei gibt es viele Überlegungen: Wo kann man das nächste Event machen? Dann mit allen Autos? In welchem Land? Japan? Deutschland? Ganz woanders? Super-GT-Chef Masaaki Bandoh hat konkrete Vorstellungen. "Wir wollen weiter gemeinsam fahren, in welchem Format dann auch immer. Vielleicht auch als Winterserie, aber in einer, die auch für anderen Hersteller attraktiv ist, als eine Art WM. Wir machen es Schritt für Schritt", sagte er.

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