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Quartalsgewinn bei KTM-Mutterfirma: «Operative Neuausrichtung greift!»

Die Bajaj Mobility hat im Mai ihren Zwischenbericht für die Zahlen des ersten Quartals 2026 veröffentlicht. Ein Jahr nach Ende der Restrukturierung sehen sich die Mattighofener auf dem richtigen Weg.

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Schwarze Zahlen aus eigener Kraft. Waren die vergangenen Finanzberichte noch geprägt von Sondereffekten wie Sanierungsgewinnen, bieten die aktuellen Quartalszahlen für die ersten drei Monate des Jahres 2026 der KTM-Mutter erstmals einen realistischen Blick auf die aktuelle Situation des Motorradherstellers, knapp ein halbes Jahr nachdem Langzeitpartner Bajaj die Mattighofener als Resultat einer schweren Firmenkrise übernommen hatte.

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Die Unternehmenszahlen zeichnen das Bild einer Firma im Wiederaufbau. Der KTM-CEO hatte im Vorjahr gegenüber dem britischen Journalisten Adam Child verlautbaren lassen, KTM müsse vom Tanker wieder zum «Speedboat» werden: Das Bild einer schlankeren, wendigeren Firma. Zwar sind Gesamtumsatz und -absatz hochgerechnet gegenüber dem Halbjahresbericht 2024, dem letzten Zwischenbericht vor der Krise, stark zurückgegangen. Doch die wichtigste Kennzahl für eine Firma ist nach solch schwerer Krise der Gewinn, und der ist zurück in Mattighofen. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug er von Januar bis März 5,5 Millionen Euro, 65,5 Millionen Euro nach Abschreibungen. Das Eigenkapital der Motorradsparte liege bei 350,7 Millionen Euro.

Finanzchefin Petra Preining sieht in den Zahlen Anzeichen, dass die «operative Neuausrichtung» greife, die «Basis nachhaltig gestärkt» und «für profitables Wachstum geschaffen». Im vergangenen Jahr hatte die damals noch als Pierer Mobility firmierende KTM-Mutter sich vom Luxus-Motorradhersteller MV Agusta sowie seiner Fahrrad- und Sportauto-Sparte getrennt. Ende Februar konnte die KTM AG einen unbesicherten Kredit über 550 Millionen bei einem Bankenkonsortium abschließen, mit dem Verbindlichkeiten bei Firmenmutter Bajaj Auto beglichen wurden. Die finanzielle Basis und Flexibilität seien damit erheblich gestärkt worden.

Viele neue Motorrad-Modelle

40.332 Motorräder konnten die Innviertler nun absetzen, die Lagerbestände seien weiter reduziert worden. 272,4 Millionen Euro brachte das der Motorradsparte in die Kassen. Von einem «spürbaren Wendepunkt» sprach KTM-CEO Gottfried Neumeister, und von «positiver Resonanz auf neue Modelle». Der Motorradhersteller hatte vor Jahreswechsel unter anderen das Reiseenduro-Flaggschiff 1390 Super Adventure und das Sportbike 990 RC R eingeführt und im Frühjahr Kleinserienversionen von 1390 Super Duke und 990 RC R präsentiert. Auch die wichtigen 690 SMC R und 690 Enduro sind noch frisch am Markt. Noch vor Jahresende sollen neu entwickelte Motocross-Modelle folgen.

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331,2 Millionen Euro betrug der Gesamtumsatz der Bajaj Mobility Gruppe. Diese hatte im Zuge ihrer Restrukturierungsmaßnahmen einen Personalabbau um weitere 500 Beschäftigte in Gang gesetzt, der vor allem mittleres Management und Angestellte betrifft. Bis zum 3. Quartal solle der Abbau in Abstimmung mit Betriebsrat und Sozialpartnern abgeschlossen werden.

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