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Der Weltverband erschwert die Aufgabe

Eisspeedway-WM Wegen der konfusen Wild-Card-Regelung der FIM wir die Qualifikation für den Eisspeedway-GP 2009 noch schwerer.

Walter Hohler

Von

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Schwere Aufgabe für den Ruhpoldinger Eisspeedway-Piloten Stefan Pletschacher: Er nimmt am kommenden Sonntag und Montag in Sanok (Polen) an der Grand-Prix-Qualifikation III teil. Dabei erschweren ihm nicht nur die Gegner, sondern auch der Motorrad-Weltverband FIM das Ziel, einen Platz im Grand Prix zu erkämpfen.

Theoretisch nämlich sind die ersten sechs von Sanok für den GP qualifiziert. Doch laut FIM erhält Polen – als Ausrichter einer WM-Quali-Runde – einen Fixplatz im GP. So hat der bessere Fahrer des beteiligten Gastgeber-Duos, Grzegorz Knapp oder Zdzislaw Zerdzinski, einen GP-Platz auch dann sicher, wenn er in Sanok beispielsweise Rang 14 belegt – und der Sechstplatzierte aus einem anderen Land fällt dann weg. "Das ist doch Unsinn", ärgert sich Pletschacher.

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Und noch eine Besonderheit bietet das Regelwerk: Da eine der GP-Veranstaltungen in den Niederlanden in Assen stattfindet, ist auch ein Platz für die Niederländer reserviert. In den Qualifikationen I (in Saalfelden) und II (in Togliatti) verfehlten René Stellingwerf und Sven Holstein jeweils als Achte die sportliche GP-Qualifikation. Das bedeutet: Schafft es der in Sanok antretende Johnny Tuinstra auch nicht, sich regulär einen GP-Platz zu holen, bekommt der bestplatzierte Niederländer aus den drei Quali-Runden einen WM-Platz. Das wäre besonders bitter für den in Saalfelden sechstplatzierten Österreicher Markus Skabraut: Er würde aus der WM herausfallen. Auch das ärgert Pletschacher: "Diejenigen, die so etwas entscheiden, haben keine Ahnung von dem, was wir leisten müssen, um in den Grand Prix zu kommen."

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