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Eisspeedway: Chris Kirchner ist einer von vier, die in Weißenbach starten

Christoph Kirchner hat seine Zelte in Schweden abgebrochen und ist zurück in Deutschland. Am Wochenende bietet sich ihm und drei weiteren Fahrern die Möglichkeit, in Österreich Eisspeedway zu fahren.

Manuel Wüst

Von

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Eine ungewöhnlich kurze Anreise hat Christoph Kirchner vor sich, wenn er am kommenden Samstag (17. Januar) zum Rennen fährt. «Im Rahmen des Rallyecross’ in Weißenbach gehe ich mit Hans Weber, Franz Mayerbüchler und Martin Posch aufs Eis und wir fahren dort vier Läufe zu je vier Runden. Das wird ein guter Test, auch wenn wir nur um die goldene Plastiktüte fahren», schmunzelte Kirchner. «Was dann kommt, steht in den Sternen. Wenn in St. Johann oder Tschechien was gehen sollte, wäre ich auf jeden Fall gerne dabei. Fix ist aktuell aber nur mein Start beim Roelof Thijs Pokal in Heerenveen. Meine größte Hoffnung ist, in irgendeiner Form in Inzell dabei zu sein.»

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Nachdem der 37-Jährige in den letzten zehn Jahren nur sporadisch fuhr, ging es nun motiviert und als Teil des Inn-Isar-Racing-Teams nach Schweden, wo eine intensive Saisonvorbereitung absolviert wurde. «Ein bisschen nervös, wie es funktioniert, bin ich immer. Wenn man zum ersten Mal mit neu aufgebautem Moped rausfährt, ist es doch noch mal anders. Aber nach ein paar Runden ging es schon wieder ganz gut, zum Einfahren hat mir das fast schon gereicht», blickte Kirchner im Gespräch mit SPEEDWEEK.com auf sein Comeback zurück.

«Am ersten Tag hat sich auf der Strecke ein ziemlicher Acker herausgefahren, das hat dann nicht mehr so viel Spaß gemacht, aber ab dem zweiten Tag ging es besser», freute sich der Bayer. «An meinem dritten Tag hatte ich das Glück, direkt auf frisches Eis raus zu können. Dann habe ich gleich alles oder nichts volle Lotte probiert. Vier Runden lang runter bis fast zum Lenker umzulegen, ist ein unbeschreibliches Gefühl – nur fliegen ist schöner. Ich konnte mich dann von Tag zu Tag steigern und tue mir inzwischen auch um einiges leichter, weil ich nach meiner letztjährigen Operation 18 Kilogramm abgenommen habe und auch von der Fitness deutlich besser unterwegs bin. Ich kann inzwischen fünf Läufe fahren und fühle mich danach, als hätte ich noch Luft für fünf weitere. Früher war das bei weitem nicht so. Als ich 2013 aufgehört habe, war mein körperlicher Zustand ein Stück weit mein größter Gegner.»

Doch nicht nur der Gewichtsverlust und die Fitness kommen Kirchner bei seinem Comeback entgegen, auch wertvolle Tipps von Max Niedermaier helfen. «Ich änderte meinen Fahrstil und habe jetzt, wie die meisten WM-Fahrer, auf dem Kettenschutz eine Raste, um dort meinen Fuß zu platzieren, wodurch ich das Motorrad viel besser belasten kann – das funktionierte sehr schnell recht gut.»

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Wer sich davon überzeugen möchte, wie gut das Ganze funktioniert, dem sei die Reise nach Weißenbach in Tirol empfohlen. Beim Rallyecross sind noch viele weitere Klassen mit rund 100 Teilnehmern am Start.

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