Eisspeedway
Kolumne
Paradiesische Voraussetzungen
Letztes Jahr bin ich den Santa Cup zwangsweise mitgefahren, weil ich Rennpraxis brauchte. Dieses Jahr darf ich nicht, weil ich nicht für alle Rennen Zeit habe.
Die letzten 0,2 sec findest du nur, wenn du gegen die Besten fährst. Bei den Russen ist jedes Training wie ein Grand Prix. Den letzten ganz brutalen Druck, um ganz vorne zu sein, gibt es bei uns in West- oder Nordeuropa nicht. Deshalb sind wir nicht so erfolgreich.
In Schweden oben können die Fahrer jeden Tag trainieren, sie betreiben den Sport aber nicht ernst genug. Die Schweden haben alle Voraussetzungen, um Topfahrer zu produzieren, die Rennstrecke in Gävle ist wie ein Paradies.
Trotzdem hat Schweden bislang nur zwei Weltmeister hervorgebracht. Wobei Erik Stenlund ein absoluter Ausnahmefahrer war. Serenius war zweimal im Grand Prix sehr konstant. Beim Finnen Hirvasoja passte an dem einen Tag alles zusammen.
Weshalb es in Schweden nicht mehr Weltklasse-Fahrer gibt, kann ich auch nicht sagen. Irgend etwas läuft in deren System schief.
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