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Bis auf Antonin Klatovsky hatte der Schwede über die gesamte Serie keine echten Gegner. Von den besten Eisspeedway-Stars aus Westeuropa fehlten mit Günther Bauer, Franz Zorn und Antti Aakko der Grossteil der Elite.
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Wie bereits am Vorabend in Avesta konnte allein Antonin Klatovsky den Schwedischen Meister bezwingen. Beim Aufeinandertreffen in der Vorrunde revanchierte sich der Tscheche nach seiner knappen Niederlage im Finale von Avesta. Drei Runden lang führte der Schwede, bis Klatovsky ihn in der letzten Kurve passieren konnte. Am Vorabend in Avesta sah es genau anders rum aus: Svensson stach "Klabo" in der letzten Kurve innen aus. Über die Härte des Überholmanövers war der Tscheche alles andere als amüsiert. Anders als einen Tag zuvor konnte Klatovsky jedoch nicht alle Vorläufe gewinnen, sondern musste gleich zwei Punkte an Per-Anders Lindström und Per-Olof Serenius abgeben. Lindström steckte gegen Svensson seine einzige Niederlage ein und stand mit ihm nach Abschluss der Vorrunde punktgleich an der Spitze des Feldes und war damit direkt für den Endlauf qualifiziert.
Posa Serenius fand auf seiner Heimbahn zu alter Stärke zurück und hatte am Ende genau wie Klatovsky 13 Punkte. Da der Tscheche mit vier Laufsiegen aber besser da stand, war er der Dritte, der es direkt ins Finale schaffte. Der Umweg über das B-Finale war für den zweifachen Weltmeister Serenius jedoch kein Problem: er gewann vor Johnny Tuinstra.
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Im Finale stellte Stefan Svensson die Rangordnung wieder her und bezwang Klatovsky, Serenius und Lindström und verteidigte mit dem dritten Sieg im dritten Rennen den Santa-Cup-Titel mit Maximum.
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Die vier Finalteilnehmer aus Gävle bilden auch die Top-4 der Gesamtwertung. Trotz der verspäteten Anreise, was ihn die Finalteilnahme und somit die Big-Points im Auftaktrennen kostete, wurde Klatovsky hinter Svensson noch Zweiter.
Lindström, der neben dem Gesamtsieger Schwedens Einziger Vertreter im Eisspeedway-GP in der zurückliegenden Saison war, wurde Dritter vor Serenius. Der ambitionierte 62-Jährige konnte auf Grund der unsportlichen Nationenregelung trotz sportlicher Qualifikation im letzten Winter nicht beim Eisspeedway-GP mitfahren. Bemerkenswert ist das Comeback von Johnny Tuinstra. Der Niederländer, der sich nach einjähriger Pause wieder in den Sattel schwang, wurde mit 37 Punkten Sechster der Gesamtwertung,
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Obwohl es Günther Bauer verwehrt wurde, nur an zwei der drei Rennen des Santa Cups teilzunehmen, der Veranstalter wollte die Fahrer an alle Rennen binden, erhielt Stefan Pletschacher als Nachrücker genau diese Gelegenheit. Auch am zweiten Renntag landete der Deutsche Vizemeister mit sechs Punkten im hinteren Mittelfeld. B-Finale: 1. Serenius, 2. Tuinstra, 3. Koij, 4. Johansson. A-Finale: 1. Svensson, 2. A. Klatovsky, 3. Serenius, 4. Lindström.
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