Bis zu 2000 Zuschauer werden im März beim Eisspeedway im Ski-Ort Andermatt erwartet. Ein geeignetes Gelände muss aber noch gefunden werden. Der SM-Status ist auch fraglich.
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Die kleine Schweizer Eisspeedway-Szene konzentriert sich seit einigen Jahren ausschliesslich auf den Tourismus-Ort Flims im Kanton Graubünden, wo jeweils im Winter die einzige Bahn des Landes gebaut wird. Deshalb wird die Schweizer Meisterschaft mit nur einem Rennen in Flims ausgetragen, letztes Jahr siegte Philip Weiss. Dieses Mal findet die SM in Flims am 1. Februar 2014 statt.
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Aber nun können sich die Schweizer Eisspeedway-Cracks und allfällige Gastfahrer aus dem Ausland auf ein zweites Rennen in der Schweiz freuen. Am 29. März soll in Andermatt gefahren werden, der Ski-Ort im Kanton Uri liegt an der Strasse über den Gotthard-Pass. Die Idee stammt von Bernhard Girod, dem Vater und Manager von Vize-Schweizermeister Ronny Häring. Er fand in Peter Steinmann einen Partner für das Rennen in Andermatt. Steinmann organisiert regelmässig unter dem Label "Genussandermatt" kulinarische Veranstaltungen in der Region Andermatt. "Wir planen einen grossen Abendevent mit 1000 bis 2000 Zuschauern und einem umfassenden Rahmenprogramm", sagte Steinmann zum "Urner Wochenblatt". Neben den Rennen sollen die Besucher kulinarisch verwöhnt werden.
Allerdings muss noch ein geeignetes Areal für das Rennen gefunden werden. Ein grosses Sportzentrum wie in Flims mit einer 400-Meter-Leichtathletikbahn gibt es nicht. Der grosse Parkplatz bei den Bergbahnen kommt nicht in Frage, da Ende März die Ski-Saison noch nicht beendet ist. Grosse Flächen im Ort gehören der Schweizer Armee und der Gesellschaft "Andermatt Swiss Alps", die mit grossen Überbauungen aus dem eher beschaulichen Andermatt ein modernes Tourismus-Ressort macht.
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Noch offen ist ausserdem, ob der Verband FMS dem Rennen einen SM-Status verpasst, damit würden in Flims noch keine Titelentscheidungen fallen. Girod: "Es ist in Andermatt auch ein Rennen zum Alpenarena-Cup denkbar."
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