Eisspeedway
Kolumne
«War nie richtig gefordert»
Es hat alles gepasst beim Unternehmen Titelverteidigung. In Inzell wurde ich gestern Abend erneut deutscher Eisspeedwaymeister.
Alle Läufe konnte ich mit komfortablem Vorsprung gewinnen, der Titel wurde mir natürlich nicht geschenkt, aber richtig gefordert wurde ich auch nie.
Ich konnte meine neuen Motoren testen, die wirklich super liefen. Mein neuer Tuner Manfred Knappe sen. hat sich ihnen angenommen und sie laufen wie ein Uhrwerk. Die Rundenzeiten sind vielversprechend und auch das restliche Set-up meiner Bikes passt.
Am Wochenende wird es dann aber richtig ernst. Bei dem Finale zur Team-WM herrscht eine andere Luft als bei der nationalen Meisterschaft. Viele der weltbesten Fahrer, allen voran die drei Russen mit Weltmeister Nikolaj Krasnikov, werden am Start sein und so wird es für uns Deutsche schwer, mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung in die Medaillenränge zu kommen. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben und freue mich auf das Heimspiel im Inzeller Eisstadion. Mit der Unterstützung der heimischen Fans fährt es sich leichter.
Nun muss ich aber los, heute Nachmittag findet bereits das Training zur Team-Weltmeisterschaft statt und ich will noch einige Dinge ausprobieren, bevor es dann morgen zur Sache geht.
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