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Porsche-Chef Mathias Müller, der es sich nicht nehmen liess beim ersten Tag des offiziellen Vortests der Sportwagen-WM FIA WEC in Le Castellet persönlich vorbei zu schauen, kann zufrieden nach Hause fliegen. In der zweiten Testsession am Nachmittag setzte Timo Bernhard die erste Bestzeit (1:41,788 Min.) für den Porsche 919 Hybrid. Der Porsche mit der Nummer #20 war das schnellste Auto am Nachmittag in Südfrankreich, auch Bernhards Teamkollege Mark Webber war schnell unterwegs und blieb nur 0,141 Sekunden hinter dem Le-Mans-Sieger von 2010. Eine Porsche-Doppelspitze verhinderte Audi-Pilot André Lotterer in den letzten Minuten der Nachmittagssession. Lotterer schob sich im Audi R18 e-tron quattro zwischen die beiden Porsche 919 und hatte 0,285 Sekunden Rückstand auf Bernhard. Dumas/Jani/Lieb waren drittschnellste vor dem schnellsten Toyota TS040 mit Wurz/Sarrazin/Nakajima, der 0,585 Sekunden zurück lag.
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Der Speed der Porsche ist bisher die grösste Überraschung beim Test, allerdings hat Porsche gegenüber den Gegnern auch einen leichten Erfahrungsvorsprung auf dem Paul Ricard HTTT. Schon von Montag bis Mittwoch testete Porsche mit beiden 919 Hybrid in Südfrankreich und fuhr dabei auch erstmals Rennsimulationen, darunter auch einen 24h-Stunden-Dauerlauf. Beeindruckend war bisher die Zuverlässigkeit von Audi, Porsche und Toyota. Alle drei Hersteller drehten weitestgehend problemlos ihre Runde, die beiden 919 legten 81 und 66 Runden zurück, die Toyota kamen auf 75 und 73 Umläufe. Audi wurde am Nachmittag von Software-Problemen genervt und drehte wie am Vormittag deutlich weniger Runden. Die beiden R18 spulten mit 41 und 31 Runden nur die Hälfte der Distanz der Gegner ab. Die zweite Testsession ging ohne grössere Dramen und ohne Unterbrechung über die Bühne.
Die LMP2-Bestzeit ging wie bereits am Vormittag an Millennium Motorsport, am Nachmittag war Shinji Nakano im Oreca-Nissan schnellster LMP2-Pilot.
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In den beiden GTE-Klasse war das Ergebnis am Nachmittag identisch zum Vormittag. Fred Makowiecki drehte im Werks-Porsche 911 RSR die schnellste Runde vor dem AF Corse-Ferrari 458 Italia von Bruni/Rigon/Calado. Die GTE-Am-Bestzeit ging an den 8Star-Ferrari von Potoliccio/Ruberti/Roda.
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Der erste von zwei Testtagen in Le Castellet endet mit einer zweistündigen Nachtsession in der Dunkelheit. Am Samstag stehen zwei weitere Session auf dem Programm, die dann auch vor Zuschauern stattfinden. Das Interesse am Testtag ist gross: Die Tickets sind zwar kostenlos, aber immerhin haben sich 8.000 Fans im Internet ein Ticket reserviert und Audi, Porsche und Toyota zu sehen.
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